Auch sie brechen ab und an das Protokoll

Herzogin Kate & Prinz William: George, Charlotte & Louis werden ganz anders erzogen

Herzogin Kate und Prinz William erziehen ihre drei Kinder weitaus freier, als in royalen Kreisen bislang üblich.
Herzogin Kate und Prinz William erziehen ihre drei Kinder weitaus freier, als in royalen Kreisen bislang üblich.
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30. Juni 2021 - 9:19 Uhr

Die Cambridges gehen neue Wege

Seit einiger Zeit stehen Prinz Harry (36) und seine Frau Herzogin Meghan (39) im Fokus der Öffentlichkeit: Dass sie mit ihrem Sohn Archie (2) in die USA ausgewandert sind und er nun mit seiner kleinen Schwester Lilibet Diana fernab der Öffentlichkeit aufwachsen soll, erhitzt die Gemüter. Doch nicht nur Prinz Harry, auch sein älterer Bruder William (39) setzt erziehungstechnisch auf ein Modell, das den Royals noch recht fremd ist. Seine drei Kinder dürfen weitaus freier und bodenständiger aufwachsen, als er selbst es noch konnte. In vielen Teilen ähnelt die Erziehung von George (7), Charlotte (6) und Louis (3) eher der ihrer Mutter Herzogin Kate (39).

Prinz William und Herzogin Kate führen Dianas Bestrebungen fort

"Die Art und Weise, wie sie ihre Kinder erziehen, ahmt Kates Erziehung wirklich stärker nach als Williams", erklärt Royal-Expertin Victoria Murphy im Interview mit GALA. "Ich denke, sie bietet auch viele Möglichkeiten, sich für die breite Öffentlichkeit nahbarer zu zeigen."

Besondere Momente im Leben der Mini-Royals, wie etwa der erste Schultag, werden nur behutsam von der Presse begleitet und ermöglichen es den Kids so, ein nahezu normales Erlebnis zu haben. Dabei gehen die Kinder auf eine private Grundschule in London und nicht auf ein weit entferntes Internat. Eine Neuerung bei den Royals, die bereits Williams Mutter Prinzessin Diana angestoßen hatte. Überhaupt scheint es, dass Kate und William sich sowohl an Kates bodenständiger Erziehung, als auch an den Veränderungen, die Prinzessin Diana für ihre Söhne einführte, orientieren. Dabei können William und Kate auf den Zuspruch der royalen Familie zählen, weiß Historikerin Dr. Chandrika Kaul. "Der Raum, die Unterstützung und der Rückhalt in der königlichen Familie – das halte ich für entscheidend", erklärt sie gegenüber GALA.

Video-Archiv: Prinz William und seine Kate mussten für ihre Liebe kämpfen

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Prinz Harry: "Es gibt viel genetischen Schmerz und Leiden, was weitergegeben wird"

Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Herzlichkeit und Liebe, mit der Kate ihre drei Kinder erzieht. "Sie bietet eine Wärme als Elternteil, die in der königlichen Familie nicht immer vorhanden ist", zitiert GALA die britische Filmemacherin Bidisha SK Mamata. Zuneigung zeigen, das hätte in seiner Kindheit seitens seines Vaters Charles gefehlt, erklärte Prinz Harry zuletzt in einem US-Podcast. "Es hängt mit seinen Eltern zusammen, was bedeutet, dass er mich so behandelt hat, wie er behandelt wurde", erklärte der zweifache Vater da. "Es gibt viel genetischen Schmerz und Leiden, was weitergegeben wird." Kein Wunder also, dass William und Harry jetzt versuchen, es bei ihren eigenen Kindern anders zu machen. (lsc)

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