Herbst im Juli: Zu kalt und zu nass

09. Februar 2016 - 14:39 Uhr

Verregneter Sommer in Deutschland

Die Sonnenanbeter in Deutschland kamen in diesem Juli ganz und gar nicht auf ihre Kosten. Der ganze Monat war deutlich zu nass und zu kalt. Vielerorts blieben die Biergärten leer und Menschen in Jacken und mit Regenschirmen bestimmten das Bild in den Städten.

Der Monat war deutlich zu nass und kalt. Verlierer waren vor allem die Camper.
Der Juli war deutlich zu nass und zu kalt. Die Verlierer waren vor allem die Kinder, die die Ferien daheim verbrachten un die Camper.
© dpa, Patrick Pleul

Die größten Verlierer des Sommerwetters in Deutschland waren aber die Camper an den heimischen Seen. Dort hieß es meist: Neopren statt Badehose. Wer konnte, machte sich daher auf den Weg zum Flughafen um noch in wärmere Regionen der Erde zu flüchten.

Aber es ist Besserung in Sicht. Im August werden wir auch in Deutschland die Sonne nochmals zu Gesicht bekommen.

Staus zum Ferienbeginn

Zum Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg mussten Autofahrer stakre Nerven beweisen. Auf dem Weg Richtung Süden standen die Urlauber teils stundenlang im Stau. Auf der Tauernautobahn bei Villach habe es Richtung Italien und Slowenien bis zu 60 Kilometer Stau gegeben, sagte eine Sprecherin des österreichischen Verkehrsclubs ÖAMTC.

Mehr als eine Stunde mussten Autofahrer auch vor dem Karawankentunnel auf der A11 Richtung Slowenien warten. Der Verkehrsclub rechnet auch weiter mit Staus. Aber jetzt sollen die Staus mehr wegen des Rückreiseverkehrs Richtung Norden stattfinden.

Auch in Bayern gab es vielerorts Stau. Chaos blieb aber trotz des lebhaften Verkehrs aus, sagte ein Sprecher des Verkehrslagezentrums. Auf den Autobahnen im Norden Deutschlands drängten sich die Urlauber ebenfalls.