Red Bull wollte nicht pokern

Marko: „Hatte Sorge, Max an Mercedes zu verlieren“

F1 Grand Prix of Azerbaijan - Practice
F1 Grand Prix of Azerbaijan - Practice
© Getty Images, Bongarts, WTM1

09. Januar 2020 - 14:25 Uhr

Verstappen sahnt wohl ordentlich ab

Es war die F1-Überraschung zum Start ins Jahr: Max Verstappen bleibt bis 2023 bei Red Bull, der Holländer verlängerte seinen Vertrag vorzeitig. Für RB-Motorsportberater Helmut Marko sind damit die Zeiten der Sorge vorbei. Der Preis dafür war aber offenbar ziemlich hoch.

Wohl keine Ausstiegsklausel für Verstappen

Für Marko lag der Fokus im Weihnachtsurlaub ganz auf der vorzeitigen Verlängerung mit Verstappen. "Ich verbrachte die Feiertage damit, den Vertrag zu fixieren", sagte Marko "Auto Bild Motorsport". Die Unterschrift des 22-Jährigen war für ihn eine Erleichterung: "Ich hatte große Sorgen, Max 2021 an Mercedes zu verlieren."

Die Gefahr droht nun nicht mehr, denn das neue Arbeitspapier des Top-Fahrers soll nach Informationen des Blatts keine Ausstiegsklausel enthalten. Die einzige Bedingung, die an den Vertrag geknüpft sein soll: die Garantie für einen konkurrenzfähigen Motor im RB-Heck. "Den haben wir im Moment mit Honda. Ich bin auch optimistisch, dass sie weitermachen werden", so Marko.

„Hatte keine Lust zu pokern“

Verstappen kassiert für die kommenden vier Jahre wohl ordentlich ab. Spekuliert wird über eine Summe von mindestens 60 Millionen Euro – sprich mehr als 15 Millionen Euro pro Jahr. Marko will das nicht bestätigen, gesteht aber: "Billig war der neue Vertrag nicht. Aber ich hatte keine Lust zu pokern."