Helden-Hündin bekommt Statue: Frida rettete zwölf Menschen das Leben

Als Ehrung für 12 gerettete Menschen nach dem Erdbeben in Mexiko 2017 wird eine Statue der Hündin Frida enthüllt.
Die Hündin Frida hat in Puebla City eine Statue bekommen. Als Ehrung für die Rettung von zwölf Menschen nach dem Erdbeben in Mexiko 2017.
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Eine Statue für die fleißige Retterin Frida

Nicht nur ein Labrador mit Brille, auch eine Retterin mit Statue. Labrador-Hündin Frida wird in Mexiko als Heldin verehrt. Nachdem 2017 ein Erdbeben große Teile der mexikanischen Hauptstadt in Schutt und Asche gelegt hatte, rettete Frida an der Seite ihres Hundeführers Israel Arauz zwölf Menschen das Leben. Mit Schutzbrille und Hundeschuhen zum Schutz vor spitzen Steinen und scharfkantigen Trümmerteilen hatte die Hündin nach Verschütteten gesucht. Um sie zu ehren, wurde jetzt in Puebla City eine Statue des Retter-Teams eingeweiht.

Spürnase Frida ist eine echte Heldin

Bei der Enthüllung der Statue begrüßte Frida ihren bronzefarbenen Doppelgänger gleich mit einem Nasenstupser, wie mexikanische Medien übereinstimmend berichteten. Die Statue trägt Fridas Einsatz-Outfit: eine Schutzbrille, eine Weste und spezielle Schuhe, die ihre Pfoten schützen. Mit der feuchten Spürnase des Originals kann die Statue aber natürlich nicht mithalten.

Frida ist auf der ganzen Welt im Einsatz

Insgesamt hat die achtjährige Hundedame in ihrem Leben schon 52 Menschen das Leben gerettet. Mit dieser beeindruckenden Zahl zitiert CBS das Büro des mexikanischen Präsidenten. Frida kommt in der ganzen Welt nach Naturkatastrophen zum Einsatz. Berühmtheit in sozialen Netzwerken erlangte die Labrador-Hündin nach dem schweren Erdbeben in Mexiko im vergangenen Jahr. Mehr als 200 Menschen kamen dabei im September 2017 ums Leben, allein in Mexiko City stürzten fast 40 Gebäude ein. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz in den Trümmern verhinderten Israel Arauz und Frida zwölf weitere Opfer.