21. Juni 2018 - 15:35 Uhr

Plötzlich schrie Nicholas los

Über 40 Grad, ein heißer Sommertag - perfekt, um im Pool zu plantschen. Das dachte sich auch Dominique Woodger aus Arizona (USA), als sie mit ihrem neun Monate alten Sohn Nicholas im Garten spielte. Um ihren Sohn ein bisschen abzukühlen, wollte Dominique ihm ein kleines Planschbecken mit kaltem Wasser füllen. Nichtsahnend machte die Amerikanerin den Gartenschlauch an und spritzte Wasser in den Pool. Als das Wasser auch auf Nicholas tifft, fängt dieser vor Schmerzen an zu schreien.

Wasser im Gartenschlauch war über 60 Grad heiß

"Zuerst dachte ich, er würde weinen, weil er es nicht mag, Wasser ins Gesicht zu bekommen", erzählt Dominique "Phoenix TV Station". Doch als seine Haut sich rötete, erkannte sie, was passiert war. Das Wasser, das sich noch im Schlauch befand, hatte sich unter der Sonne extrem erhitzt - auf über 60 Grad. Im Krankenhaus wurden bei Baby Nicholas Verbrennungen zweiten Grades festgestellt. Ein tragisches Unglück, das in jedem Garten hätte passieren können. Wer hätte schon daran gedacht, dass man sich an Wasser aus dem Gartenschlauch so schlimm verbrühen kann?

Jetzt warnt Dominique: "Seid vorsichtig!"

Nicholas' Mutter ist mit der Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen, um andere Mütter vor der versteckten Gefahr zu warnen. Über 30 Prozent von Nicholas' kleinem Körper wurden verbrüht. Zum Glück hat er sich mittlerweile vollständig von dem tragischen Vorfall erholt. Wie schnell Unfälle mit heißem Wasser aus einem Gartenschlauch im Alltag aber passieren können, zeigt ein eindrucksvolles Experiment. Liegt der Schlauch an einem typischen Hochsommertag in der prallen Sonne, hat sich das verbliebene Wasser darin schon nach einer halben Stunde extrem erhitzt. Das ganze Experiment und was Dominique Woodger anderen Eltern nun rät, sehen Sie im Video.