Hausdurchsuchungen nach illegalem Autorennen in Gütersloh

Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
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23. Februar 2021 - 16:40 Uhr

Gütersloh (dpa/lnw) - Nach einem illegalen Autorennen Anfang Januar mit mehreren Verletzten in Gütersloh geht die Polizei jetzt von einem dritten beteiligten Fahrzeug aus. Als Folge der Ermittlungen gab es an mehreren Wohnanschriften von Tatverdächtigen Durchsuchungen. Dabei wurden zwei Autos und vier Handys sichergestellt, wie die Polizei Gütersloh am Dienstag mitteilte. Die Auswertung der Daten und die Ermittlungen dauern noch an.

Bei dem Rennen waren zwei Männer im Alter von 26 und 37 Jahren bei einem Zusammenstoß auf einer Kreuzung verletzt worden. An mehreren Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 15.000 Euro. Nach den ersten Angaben der Polizei hatte sich der jüngere der beiden Fahrer mit einem dritten Fahrzeug in Richtung Bielefeld ein Rennen geliefert.

Dabei soll er eine rote Ampel überfahren haben und dann in das Auto des 37-Jährigen gekracht sein. Der war an dem Rennen nicht beteiligt. Durch die Wucht schleuderte das Fahrzeug gegen ein weiteres Auto eines 44-Jährigen aus Niedersachsen. Jetzt gehen die Ermittler von einem weiteren Fahrzeug aus.

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Quelle: DPA