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Hattinger sind beim Heizen besonders sparsam

Hand dreht am Thermostat einer Heizung
Eine Frau dreht am Thermostat einer Heizung. Foto: Ole Spata/Archiv © deutsche presse agentur

Die Bürger in den nordrhein-westfälischen Städten Hattingen, Bottrop und Dormagen sind beim Heizen ihrer Wohnungen offenbar besonders sparsam. In einer Auswertung des Energiedienstleisters Techem zu 140 deutschen Städten schnitt nur Schweinfurt in Bayern besser ab. Dort verbrauchten die Bewohner von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern 2017 für Heizung und Warmwasser gut 109 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. In Hattingen, Bottrop und Dormagen waren es jeweils um die 113 Kilowattstunden. Deutlich mehr Energie fürs Heizen verbrauchten die Menschen im Norden. Den höchsten Wert ermittelte die Ablesefirma für Rendsburg in Schleswig-Holstein mit 178 Kilowattstunden.

Deutliche Fortschritte beim Energiesparen machten Bielefelder: Sie senkten ihren Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent auf knapp 135 Kilowattstunden. Neben dem Regionalklima kann auch ein hoher Bestand an schlecht isolierten Wohnungen oder alten Heizungssystemen zu einem hohen Energieverbrauch beitragen.


Quelle: DPA

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