Waldbrand in Brasilien

Vor Feuer entkommen: Happy End für gerettetes Gürteltier

21. September 2020 - 18:27 Uhr

Gürteltier war vor Feuer geflohen

Dieses Video erobert gerade das Internet: Ein kleines Gürteltier wird von seinen Rettern aufgepäppelt. Ein Mann hatte das kleine Tierchen in der Nähe seines zu Hauses in Brasilien gefunden. Das Gürteltier sei laut Angaben der Feuerwehr vor einem Waldbrand geflohen. Es war dehydriert und hatte einige Brandwunden an seinem Körper. Die Feuerwehrkräfte gaben dem durstigen Tier Wasser. Inzwischen wurde es zu einem Schutzzentrum für Wildtiere gebracht.

Wie liebenswert sich die Feuerwehrmänner, um das kleine Gürteltier kümmern, sehen Sie im Video.

Verheerende Waldbrände in Brasilien

Seit Wochen toben Brände im brasilianischen Pantanal, mehr als ein Fünftel des weltgrößten Binnenfeuchtgebiets ist bereits zerstört. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999 hat es im Pantanal, dem weltgrößten Binnenfeuchtgebiet, nie so schlimm gebrannt wie derzeit. Das geht aus den Daten des Nationalen Weltrauminstituts (Inpe) hervor. Alleine in diesem Jahr hat Inpe dort bereits fast 16.000 Feuer registriert. Auch im Amazonas-Gebiet toben Brände. Die Brände zerstörten schon ein Fünftel, rund 30.000 Quadratkilometer, des Pantanal-Gebiets in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul - eine Fläche größer als Israel.