Hannes Jaenicke: "Glaube nicht, dass wir alles kontrollieren können"

02. Oktober 2013 - 12:08 Uhr

Hauptdarsteller aus "Helden - Wenn dein Land dich braucht " ist skeptisch

Erst stürzen Satelliten über Deutschland ab, dann Verkehrsflugzeuge. Verursacher der Katastrophe ist ein Teilchenbeschleuniger, tief unter Genf, im Forschungszentrum der Stadt. Als dort ein Experiment schiefgeht, bildet sich ein schwarzes Loch.

Christiane Paul und Hannes Jaenicke spielen in "Helden - wenn dein Land dich braucht"
Christiane Paul und Hannes Jaenicke in "Helden - wenn dein Land dich braucht"
© dpa, Tobias Hase

Ein Szenario, das Hauptdarsteller Hannes Jaenicke gar nicht so absurd findet: "Ich finde die Parallelen zu Fukushima oder Tschernobyl spannend. Dass wir immer glauben, wir können die Technologie kontrollieren, und dem ist nicht so.

Forscherin Sophie Ritter (gespielt von Christiane Paul) ist die Einzige, die ahnt, was auf die Welt noch zukommt. Im Auftrag des Bundeskanzlers (gespielt von Heiner Lauterbach), und begleitet von ihrem Ex-Freund Marc Weber (Hannes Jaenicke) macht sie sich auf die gefährliche Reise nach Genf. Doch um den Teilchenbeschleuniger abschalten zu können, braucht sie die Hilfe des jungen, rebellischen Hackers Tobias (Jannis Niewöhner).

Während durch Erdbeben alles im Chaos versinkt, müssen die Menschen in ganz Deutschland zusammenhalten, um zu überleben. Hannes Jaenicke sagt in Interview mit RTL dazu: "Ich finde es total faszinierend, dass wir leider so Unglücke brauchen, so Katastrophen, um uns zu benehmen wie Menschen. Ich fände es schön, wenn wir das im Alltag auch mal hinkriegen würden - ohne Katastrophen."

Wie die Katastrophe im Film ausgeht und ob die Rettungsmission gelingt - das sehen Sie am Donnerstag, um 20.15 Uhr, bei RTL.