Handy-Verzicht & Co. während der Fastenzeit

03. März 2017 - 10:25 Uhr

Fasten - Bewusst auf Genussmittel verzichten

Am Aschermittwoch beginnt für viele Katholiken die Fastenzeit nach einem ausgelassenen Karnevalsfest. Viele verzichten beispielsweise auf Alkohol oder Fleisch, aber Sie können auch auf andere Weisen Buße tun. Wir zeigen Ihnen moderne Ideen zur Fastenzeit.

Nach der fünften Jahreszeit kommt bekanntlich die Fastenzeit, in der sich besonders katholische Christen, durch Besinnung und Buße, auf das bevorstehende Osterfest vorbereiten. Die Fastenzeit dauert immer von Aschermittwoch bis Karsamstag. Da die Sonntage nicht einbezogen werden, kommt man so auf genau 40 Tage.

Seither betrifft das Fasten traditionell die Ernährung, aber heute ist es ebenso üblich, auf andere Alltagsdinge zu verzichten, die Ihnen wichtig erscheinen. Hier finden Sie Ideen, wie Sie Ihre ganz persönliche Fastenzeit gestalten können:

Traditionelles Fasten

Die traditionellste Art zu fasten, ist, auf feste Nahrung zu verzichten. Als Alternative stehen bei Ihnen dann meist Fisch- und Gemüsesuppen. Der Ursprung der Fastenzeit liegt laut der katholische Kirche in der Wanderung Jesu durch die Wüste, von der die Bibel erzählt.

Früher kompensierten die fastenden Mönche die mangelnde Kalorienzufuhr mit Starkbier, was viele Kohlenhydrate enthält und somit sehr nahrhaft ist. Heutzutage wird hingegen vor allem während der Fastenzeit oft gezielt auf Alkohol verzichtet.

Fastenzeit ohne Handy

Das Smartphone ist zu unserem stetigen Begleiter geworden. Wir legen es kaum noch aus der Hand und fühlen uns schon fast nackt, wenn wir es mal nicht bei uns tragen. Also versuch Sie sich doch einmal vom Display loszureißen und verbringen Sie stattdessen mehr Zeit mit Freunden und der Familie.

Genauso lässt es sich auf andere digitale Medien, besonders den Fernseher oder den Computer, verzichten. Dabei erkennen wir einerseits, wie schön die Stille sein kann und auch, dass ein Buch mindestens genauso gut unterhalten kann.

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Legen Sie eine Shopping-Pause ein

Wann haben Sie sich das letzte Mal ein paar Schuhe oder ein Oberteil gekauft, dass Sie eigentlich gar nicht brauchen? Für alle Shopping-Queens kann es sich lohnen, die Kreditkarte während der Fastenzeit mal im Portmonee zu lassen. Somit sparen Sie nicht nur Geld, sondern finden vielleicht auch einige Schätze in Ihrem Kleiderschrank wieder.

Tschüss Schoki!

Diese Art des Fastens würde uns allen wohl nicht schaden. Denn wir greifen für gewöhnlich öfter zu Schoki, Gummibärchen & Co., als wir vor uns selbst und anderen zugeben würden. Somit kann der Verzicht auf Süßes während der Fastenzeit auch gut für die Taille sein.

Holen Sie das Fahrrad aus dem Keller

Natürlich können Sie zur Fastenzeit auch mal Kilometer sparen. Zumindest mit dem eigenen Fahrzeug. Denn wer das Auto öfter stehen lässt, leistet nicht nur einen Beitrag zu einer gesünderen Umwelt. Wenn Sie sich auch mal auf den Drahtesel schwingen oder spazieren, werden Sie fitter und kurbeln den Stoffwechsel an.

Ohne Kaffee und Kippe geht nichts?

Diese beiden gehen meist Hand in Hand und erscheinen für die meisten Arbeitenden als absolut unentbehrlich. Aber wenn Sie sich für diese Art von Fasten entscheiden, werden Sie sich von Kaffee und Kippe wohl für einige Zeit verabschieden müssen. Dabei sind die gesundheitlichen Vorteile dieser Art des Fastens wohl kaum von der Hand zu weisen!

Tun Sie etwas für Ihre Umwelt

Gerade, wenn Ihr Müll alle paar Tage vor Verpackungen überquillt, kann Plastik-Fasten eine gute Idee für Sie sein. Besonders beim Einkaufen im Supermarkt lässt sich das prima anwenden. Versuchen Sie doch mal, auf die große Tüte an der Kasse zu verzichten und verstauen Sie stattdessen einen Jute-Beutel in Ihrer Handtasche, den Sie so oft Sie wollen wiederverwenden können. Und auch Gemüse und Obst kommt ohne einzelne Plastiktüten aus. In vielen Großstädten gibt es sogar Läden, die Lebensmittel nur noch ohne Plastikverpackung anbieten.

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