4 neue Fälle kurz nach der Anreise

Deutscher Gruppengegner Kap Verde spielt trotz Corona-Chaos

Medizinisches Personal empfängt Teilnehmer der Handball-WM am Flughafen.
© dpa, Sascha Klahn, fgj

15. Januar 2021 - 17:42 Uhr

Spiel findet planmäßig statt

Die Handball-Nationalmannschaft Kap Verdes wird trotz zuletzt mehrerer aufgetretener Coronafälle am Freitagabend in die WM in Ägypten starten. Das bestätigte der Weltverband IHF wenige Stunden vor dem Anwurf gegen Ungarn. Das Team ist einer der Vorrundengegner der deutschen Mannschaft.

Zuvor hatte ein Turnier-Ausschluss im Raum gestanden.

4 neue Corona-Fälle kurz nach der Ankunft

Demnach seien die am Freitag durchgeführten Tests alle negativ gewesen, die Mannschaft dürfe um 20.30 Uhr antreten.

Bei den Afrikanern waren nach ihrer Anreise am Donnerstag vier neue positive Coronatests bekannt geworden, diese vier Handballer sind gegen Ungarn nicht dabei. Bereits vor der Anreise nach Ägypten hatte es beim Team Kap Verdes etliche positive Befunde gegeben. Cheftrainer Jose Tomas reiste Medienberichten zufolge ebenso wie ein halbes Dutzend an Corona erkrankter Spieler erst gar nicht mit an den Nil.

Mannschaft muss in Isolation - DHB treibende Kraft

Wegen der positiven Tests hatten die DHB-Verantwortlichen erwirkt, dass die Delegation des Inselstaats in einem Quarantäne-Hotel isoliert und nicht im Teamquartier der deutschen Mannschaft untergebracht wurde. Deutschland trifft am Sonntag auf den Turnierneuling.

Die Fälle bei Kap Verde sind nicht die einzigen neuen Coronafälle, über die der Weltverband am späten Donnerstagabend auf seiner Internetseite informiert hatte. Zwei slowenische und ein brasilianischer Spieler, ein portugiesischer Journalist und eine aus den USA angereiste Person wurden positiv getestet. Alle haben sich laut IHF umgehend in Isolation begeben.

Die USA und Tschechien hatten ihre Teams wegen einer Flut von Coronafällen bereits unmittelbar vor dem Turnier zurückgezogen. Dafür rückten die Schweiz und Nordmazedonien kurzfristig ins Teilnehmerfeld.

Das sind die deutschen Handball-Hoffnungsträger.

sid/rtl.de