Bluttat im hessischen Hanau

Mann soll eigenen Vater umgebracht haben

Bluttat im hessischen Hanau: Sohn soll eigenen Vater erstochen haben (Symbolbild)
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14. Januar 2020 - 11:46 Uhr

Mann soll Vater nach Streit getötet haben - aufmerksame Nachbarn riefen die Polizei

Im hessischen Hanau hat ein 36-Jähriger offenbar seinen eigenen Vater getötet. Vorher soll es laut Polizei zwischen den beiden zu einem heftigen Streit gekommen sein. Nachbarn hatten die Polizei gerufen, weil aus der Wohnung Lärm zu hören war. Der lokale Radiosender "FFH" berichtet, dass die beiden Männer offenbar in den Geburtstag des Senioren reinfeiern wollten.

Sohn konnte noch in der Wohnung in Hanau festgenommen werden

Als die Beamten in der Wohnung in Großauheim eintrafen, fanden sie den Rentner mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper vor. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 71-Jährigen feststellen. Dem Radiosender "FFH" zufolge soll der Mann erstochen worden sein. Eine Obduktion soll jetzt die endgültige Todesursache klären.

Der Sohn ließ sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen. Gegen ihn besteht dringender Tatverdacht. Er soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Möglicherweise soll er unter Drogeneinfluss gestanden haben, so "FFH".