Hamsterkäufe und Bargeldjagd: Griechen stehen vor ungewisser Zukunft

03. Juli 2015 - 19:23 Uhr

Was passiert hier und warum?

Schon seit Monaten war die Stimmung in Griechenland nervös. Seit der Ankündigung von Regierungschef Alexis Tsipras, ein Referendum abzuhalten, schlägt die Nervosität langsam in Panik um. Erst recht, nachdem die Europruppe bekannt gegeben hat, die Hilfen für das pleitebedrohte Land einzustellen. In Supermärkten kommt es zu ersten Hamsterkäufen, vor den Geldautomaten stehen die Menschen Schlange, einige Automaten sind bereits leer.

Hamsterkäufe und Bargeldjagd: Griechen stehen vor ungewisser Zukunft
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© Intime/Athena/Splash

Ein Taxifahrer beschreibt die Situation im Land: "Die Absurditäten gehen weiter. Wir wissen doch gar nicht wirklich, warum all das gerade passiert." Die Aktionen und Reaktionen der Verantwortlichen in Brüssel und Athen sagen im Grunde das gleiche: Was passiert hier und warum? Es sollte doch ganz anders sein…

Zurzeit scheint eine gemeinsame Lösung ausgeschlossen, und Griechenland steuert auf den Bankrott zu. Doch damit die vereinzelte Panik der Bevölkerung nicht in Chaos umschlägt, hat die griechische Regierung angeblich sämtliche Polizisten in den Dienst berufen, und zwar bis zum Tag des geplanten Referendums am kommenden Sonntag.