Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 237,5: 571 neue Fälle

Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
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05. Dezember 2021 - 12:51 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist wieder leicht gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Sonntag mit 237,5 an. Am Samstag hatte der Wert 236,8 betragen, vor einer Woche 246,5. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug laut Robert Koch-Institut (RKI) Stand Freitag 442,1.

Die Gesundheitsbehörde meldete am Sonntag für Hamburg 571 neue Fälle. Das sind 137 Fälle weniger als am Samstag, aber 14 Fälle mehr als vor einer Woche. Seit Februar 2020 haben sich in der Hansestadt damit mindestens 118.128 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 102.400 davon gelten nach RKI-Schätzungen als genesen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, stieg laut Gesundheitsbehörde um 1 auf 1903.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Sonntagvormittag (Stand 11.15 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 71 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 48 invasiv beatmet werden mussten - 4 beziehungsweise 3 mehr als am Vortag. Damit sind 15,1 Prozent aller Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt mit Stand Freitag mit 226 an.

Die Hospitalisierungsrate, also die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner und Woche, lag laut RKI in Hamburg nach jüngsten Daten vom Freitag bei 1,67. Bundesweit betrug sie 5,52. Die Hospitalisierungsinzidenz spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

77,0 Prozent aller Hamburgerinnen und Hamburger sind nach Angaben des RKI Stand Freitag mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft - als vollständig geimpft gelten 74,8 Prozent. 236.123 Hamburgerinnen und Hamburger haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten, was einer Quote von 12,7 Prozent entspricht. Bei den Quoten der Erst- und vollständig Geimpften belegt Hamburg unter den Bundesländern Platz drei hinter Bremen und dem Saarland. Bei den Boosterimpfungen liegt die Hansestadt dagegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14,7 Prozent.

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Quelle: DPA