Hamburger Grünen-Chefin hält sich bei K-Frage bedeckt

Hamburger Grünen-Chefin und Justizsenatorin Anna Gallina spricht auf einer Landesmitgliederversammlung der Grünen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild
Hamburger Grünen-Chefin und Justizsenatorin Anna Gallina spricht auf einer Landesmitgliederversammlung der Grünen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild
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18. April 2021 - 9:09 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Vor der Entscheidung über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl bei den Grünen hält sich die Hamburger Landesvorsitzende bedeckt. "Annalena Baerbock und Robert Habeck können beide Kanzler*in", sagte Justizsenatorin Anna Gallina. "Beide sind starke Persönlichkeiten und werden gemeinsam einen erfolgreichen Wahlkampf führen, in dem es um so wichtige Weichenstellungen geht wie schon lange nicht mehr."

Am Montag will der Grüne-Bundesvorstand entweder Habeck oder Baerbock für die Spitzenkandidatur vorschlagen. Die beiden Co-Vorsitzenden wollten sich zuvor untereinander verständigen, wer wem den Vortritt lässt.

Baerbock und Habeck stünden beide dafür, "das Leben für die Menschen besser zu machen", sagte Gallina. "Wie bitter nötig wir Politiker*innen brauchen, die einen klaren politischen Kompass haben statt nur ihr Ego zu pflegen, zeigen die letzten Tage einmal mehr", meinte sie mit Blick auf die noch unentschiedene K-Frage bei der Union, wo sowohl CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als auch sein bayerischer Kollege und CSU-Vorsitzender Markus Söder Ambitionen angemeldet haben.

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Quelle: DPA

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