13. Juni 2019 - 9:26 Uhr

Vater versuchte seinen Sohn zu retten

Dramatische Szenen am Montagabend in Hamburg: Ein Vater (38) wollte seinen fünfjährigen Jungen aus einem Regenrückhaltebecken retten und erlitt dabei einen Herzstillstand. Vater und Sohn mussten reanimiert werden und schweben weiterhin in Lebensgefahr. Die Suchaktion sehen Sie im Video oben.

Herz-Atem-Stillstand bei Rettung

Ein Fünfjähriger aus Hamburg soll mit seinem Bruder an einem Regenrückhaltebecken gespielt haben - dabei ist er in das Becken hinein gefallen und fast ertrunken. Der Junge konnte offenbar nicht schwimmen. Der Bruder soll den Vater alamiert haben, der dann sofort zum Becken rannte und versuchte den Jungen zu retten - dabei erlitt er einen Herz-Atem-Stillstand.

Gegen 20:30 Uhr riefen Augenzeugen die Feuerwehr und Polizei. Als sie eintrafen, begannen sie sofort mit der Reanimation des Vaters. Da den Rettungskräften zugerufen wurde, dass sich noch ein Kind im Becken befinden sollte, riefen sie ein Großaufgebot an weiteren Rettungskräften hinzu. Die ersten Feuerwehrleute die vor Ort waren, durften nicht sofort ins Wasser springen. Vom Land aus sah man den Jungen nicht mehr und dann müssen die Spezialkräfte eintreffen, um den Jungen geordnet zu suchen.

Junge war bis zu einer Stunde unter Wasser

Feuerwehrtaucher finden den Jungen etwa fünf Meter vom Ufer entfernt und ziehen ihn aus dem Wasser. Er soll bis zu eine Stunde unter Wasser gewesen sein und erlitt auch einen Herzstillstand. An Land begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Reanimation - er kam in ein Krankenhaus und schwebt weiter in Lebensgefahr.