Die Idee kommt von seiner Witwe

Hamburg soll Jan-Fedder-Promenade bekommen

Marion Fedder präsentiert gemeinsam mit Carsten Brosda (SPD) und Andy Grote (SPD) den Namensvorschlag für die Elbuferpromenade.
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22. Januar 2021 - 16:07 Uhr

Spazieren die Hamburger bald auf der Jan-Fedder-Promenade?

Sie ist eine beliebte Flaniermeile mitten im Herzen Hamburgs – doch noch ohne Namen. Direkt zwischen den Landungsbrücken und dem Baumwall nahe der Elbphilharmonie spazieren täglich viele Menschen an der Elbe entlang. Jetzt soll die rund 800 Meter lange Meile einen berühmten Namen bekommen: Den von Schauspieler Jan Fedder. Die Idee kommt von seiner Witwe, Marion Fedder.

"Er liebte den Geruch der Elbe"

Die Promenade sei umgeben von einigen Lieblingsplätzen des verstorbenen Schauspielers: "Der Platz am Stintfang war sein Spielplatz, wo er sehr gerne gesessen hat, der Michel ist hier, er liebte den Geruch von der Elbe und das Tuten der Schiffe, also es gibt keinen besseren Platz, der Jan mehr beschreiben würde und das Tolle ist, dass hier die Hamburger und auch die Touristen ganz toll auf den Spuren von Jan wandern können", erklärt Marion Fedder.

Politik findet Vorschlag gut - keine Entscheidung vor Ende des Jahres

Schon jetzt unterstützen Kultursenator Carsten Brosda und Innensenator Andy Grote von der SPD den Vorschlag. Allerdings muss der Hamburger Senat noch zustimmen. Damit wird aber nicht vor Ende des Jahres gerechnet. Der Grund: Benennungen nach Verstorbenen sollen in der Regel frühestens zwei Jahre nach deren Tod vorgenommen werden. Der beliebte Schauspieler starb am 30. Dezember 2019.