Hamburg: Frau geht Hilferufen nach und wird vergewaltigt

12. März 2017 - 10:15 Uhr

Wieder Frau in den Hinterhalt gelockt und missbraucht

Sie wollte helfen und wird selbst zum Opfer: Durch einen Hinterhalt hat ein Vergewaltiger in Hamburg die Hilfsbereitschaft einer jungen Krankenschwester ausgenutzt. Er lockte sie in eine Falle und missbrauchte sie. Die Frau ist seit der Tat schwer traumatisiert. Und es ist nicht das erste Mal, dass Täter die Hilfsbereitschaft junger Frauen ausnutzen.

Perfide Masche schockt Hamburg

Es ist Mittwochabend, gegen 21:30 Uhr. Eine 35-jährige Mitarbeiterin der Asklepios-Klinik ist nach ihrem Feierabend auf dem Weg zu ihrem Auto im Parkhaus auf dem Klinikgelände in Hamburg-Othmarschen. Als sie fast bei ihrem Auto angekommen ist, hört sie von draußen Hilferufe. Die Frau folgt den Rufen einer männlichen Stimme.

Doch statt einer Person in Not, wartet in der in der Dunkelheit ein Vergewaltiger auf sie. Er überwältigt die junge Frau und fällt hinter dem gut beleuchteten Parkhaus über sie her. Der Mann soll nach Angaben des Opfers "größer als 1,80 Meter" sein und "akzentfreies Deutsch" sprechen. Das berichten lokale Medien.

Nicht die erste Tat dieser Art

Und es ist nicht das erste Mal, dass Sexverbrecher in Hamburg die Hilfsbereitschaft junger Frauen genutzt haben, um sie anzulocken und zu missbrauchen: Der Fall erinnert an einen Übergriff von Anfang Januar, als eine 28-Jährige Opfer einer ähnlichen Tat wurde (RTL Next berichtete). Damals wurde eine Krankenschwester ebenfalls durch angebliche Hilferufen in einen Park in Sankt Georg gelockt und dort missbraucht. Die Frau hatte auch hier Schreie gehört und war ihnen – in der Absicht zu helfen – nachgegangen. Als sie sich den Rufen näherte, fielen mehrere Männer über sie her. Bislang konnten die Täter nicht ermittelt werden.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Polizei sucht Zeugen

Offenbar hat es die Polizei Hamburg mit einer perfiden Masche zu tun, denn die Taten ähneln sich von der Vorgehensweise sehr. In beiden Fällen sucht die Hamburger Polizei nun dringend Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-567 89 oder bei jeder anderen Polizeidienstsstelle zu melden.