Hallescher FC zieht Berufung gegen DFB-Urteil zurück

06. Dezember 2019 - 12:20 Uhr

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat im Kampf gegen die Wertung des Spiels gegen den SC Preußen Münster aufgegeben. Der Club teilte am Freitag mit, dass der Einspruch gegen das Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgezogen werde, um weitere Kosten zu vermeiden. Das Gericht hatte die Beschwerde gegen das 2:2 bereits zweimal zurückgewiesen.

"Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass wir in besagter Szene im Heimspiel gegen den SC Preußen Münster vor dem Treffer zum 2:2-Endstand klar benachteiligt wurden. Dieser Umstand ist auch unstrittig. Letztlich ging es also nur um die Frage, ob es sich um eine Tatsachenentscheidung oder einen Regelverstoß handelte. Diesen Nachweis werden wir anhand der Faktenlage auch bei der nächsten Instanz nicht erbringen können", sagte Sportdirektor Ralf Heskamp.

Beim 2:2 gegen Münster am 21. September hatte Schiedsrichter Michael Bacher aus Sicht der Hallenser einen Regelverstoß begangen, der das Endergebnis maßgeblich beeinflusste. Der Unparteiische hatte beim Stand von 2:1 in der 83. Minute bei zeitgleichen Wechseln auf HFC- und auf Preußen-Seite irrtümlicherweise den Hallenser Pascal Sohm vom Rasen geschickt, der aber gar nicht ausgewechselt werden sollte. Sekunden später war der zweite Treffer für Münster gefallen.

Quelle: DPA