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"Häschen-Umarmen": Greta Thunberg nimmt Boris Johnson auf die Schippe

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"Häschen-Umarmen": Greta Thunberg nimmt Boris Johnson auf die Schippe

FILE PHOTO: Swedish climate activist Greta Thunberg takes part in the rally ''Europe Climate Strike'' in Brussels, Belgium, March 6, 2020. REUTERS/Johanna Geron/File Photo
Greta Thunberg reagiert auf Boris Johnsons "Häschen"-Metapher.
/FW1F/Gareth GDJones, REUTERS, Johanna Geron

Greta reagiert auf Johnsons komischen Vergleich

Greta Thunberg ist für ihre Schlagfertigkeit bekannt. Diesmal ist der britische Premierminister Boris Johnson ihr prominentes Opfer. Der hatte zuvor in seiner Rede auf dem von US-Präsident Joe Biden einberufenen Online-Klimagipfel mit einem seltsamen Vergleich auf sich aufmerksam gemacht.

Schräge Johnson-Metapher

Johnson hatte mit einer schrägen Metapher erklären wollen, wie aus Klimaschutz neue Arbeitsplätze entstehen können. „Es ist für uns alle wichtig, zu zeigen, dass es hier nicht nur um teure, politisch korrekte, grüne Taten des Häschen-Umarmens geht“, hatte Johnson gesagt. „Es geht um Wachstum und Jobs“. Grüne Taten des Häschen-Umarmens? Diese Steilvorlage wollte sich Greta Thunberg nicht nehmen lassen.

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Greta ändert ihren Namen auf Instagram

Auf Instagram änderte die junge Schwedin ihren Namen kurzerhand in „Bunny Hugger“, auf deutsch: Häschen-Umarmerin. Also jenen Begriff, den Johnson zuvor in seiner Metapher zum Thema Klima benutzt hatte. Auf Twitter wählte sie dieselben Worte als Profil-Beschreibung. Eine klare Spitze von Greta, die ihr Leben dem Kampf gegen den Klimawandel widmet. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sie sich einen prominenten Regierungschef vorknöpft.

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Auch Ex-Präsident Trump auf Korn gemommen

Im vergangenen November hatte Thunberg schon den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump im Wahlkampf auf die Schippe genommen. "Donald sollte an seiner Aggressionsbewältigung arbeiten und anschließend schön altmodisch mit einem Freund ins Kino gehen. Chill Donald, chill!", schrieb Greta auf Twitter.

Damit bezog sie sich auf einen alten Tweet von Donald Trump. Damals hatte der Ex-US-Präsident geschrieben, dass er die Auszeichnung für Thunberg zur "Person des Jahres" als "lächerlich" einstufe. Der Tweet folgte dann dem Schema des neuen Tweets von Thunberg und endete mit "Chill Greta, chill!". Mal schauen, wenn sich Greta als nächstes Opfer heraussucht.