Muskulatur und Bindegewebe stärken

Hängebrüste: Tipps und Übungen für einen straffen Busen

Straffe Brüste statt Hängebrüste
© Getty Images/iStockphoto, myshkovsky

27. Januar 2020 - 11:31 Uhr

Mit diesem Workout sind Hängebrüste kein Thema mehr

Die weibliche Brust ist eine sehr sensible Zone - irgendwann wird jeder Busen von der Schwerkraft eingeholt und er beginnt zu sacken. Die Folge sind Hängebrüste, die oftmals zusätzlich von unschönen Dehnungsstreifen und Knitterfältchen begleitet werden. Mit einem gezielten Workout können Sie Ihre Brüste allerdings langanhaltend liften.

Hängebusen vorbeugen? So geht's

Sie haben Angst, dass sich die Schwerkraft bald bemerkbar macht und Ihr eigentlich so formschönes Dekolleté in formlose Hängebrüste verwandelt? Dann sollten Sie unbedingt frühzeitig etwas gegen diesen Alterungsprozess tun, denn Fakt ist: Die Brüste vieler Frauen werden durch die hormonelle Umstellung nach den Wechseljahren größer. Folglich wird auch das Bindegewebe um die Brust herum mehr in Anspruch genommen und muss gezielt gestärkt werden.

Was Sie vorbeugend gegen einen Hängebusen tun können und wie Sie verschiedene Übungen gegen hängende Brüste effektiv unterstützend können, verraten wir Ihnen hier.

Mit den richtigen Übungen Hängebrüste wieder in Form bringen

Essentiell, um einer hängenden Brust vorzubeugen, sind regelmäßige Übungen, die Brustmuskulatur sowie Bindegewebe stärken, denn beides hält Ihre Brust in Form.

Übung 1: Arme kreisen
Stellen Sie sich aufrecht hin. Lassen Sie Ihre Arme langsam und gestreckt vor- und rückwärts kreisen. Wenn Sie diesen Trainingseffekt noch verstärken wollen, nehmen Sie je eine Wasserflasche oder eine Kurzhantel* (2 bis 3 Kilogramm Gewicht reichen für Anfängerinnen) in die Hände. Sie werden merken, wie sich die Muskeln unterhalb Ihrer Oberweite zunehmend festigen.

Übung 2: Handflächen pressen gegen Hängebrüste
Nehmen Sie eine stabile Haltung ein, positionieren Sie Ihre Beine hüftbreit, winkeln Sie Ihre Arme an und pressen Sie die Handflächen auf Brusthöhe gegeneinander. Erhöhen Sie dabei langsam den Druck und halten Sie diese Position etwa 30 Sekunden. Achten Sie dabei auf eine regelmäßige Atmung.

Übung 3: Liegestütze
Um effektiv die Brustmuskulatur zu stärken und damit Hängebrüste zu vermeiden, eignen sich zudem Liegestütze. Bleiben Sie dabei auf den Knien, setzen Sie die Hände in Mattenbreite auf und verlagern Sie Ihr Gewicht nach vorn. Den Oberkörper absenken, bis die Nase fast den Boden berührt - Spannung kurz halten und wieder hoch!

Übung 4: Butterfly auf dem Rücken
Für die letzte Übung benötigen Sie Hanteln* oder alternativ zwei kleine Wasserflaschen. Legen Sie sich auf den Rücken, winkeln Sie die Beine leicht an, spannen Sie den Bauch an und stellen Sie die Fersen auf dem Boden auf. Nehmen Sie dann jeweils ein Gewicht in jede Hand. Öffnen und schließen Sie die Arme nun im Wechsel nach außen und innen - die Ellenbogen sind dabei leicht angewinkelt.

Weitere Maßnahmen gegen Hängebrüste

Nicht nur ein gezieltes Workout kräftigt Ihr Bindegewebe und hält die Brüste in Form, sondern auch die richtige Ernährung.

Essen Sie Zitrusfrüchte
​Warum? Weil diese den Stoffwechsel weiblicher Hormone anregt. Und da zu viel Östrogen die Entstehung von einer Hängebrust begünstigt, sollten überflüssige Menges des Hormons aus dem Körper befördert werden. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit grünem, rohen Gemüse, braunem Reis, Mandelmilch (keine Kuhmilch!) und Vollkornbrot.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, viel Obst und Gemüse zu essen, da die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe den Alterungsprozess Ihrer Haut verlangsamen und so Hängebrüsten Einhalt gebieten.

Trinken Sie genug
Soll heißen: täglich zwei bis drei Liter. Das schützt Ihr Bindegewebe vor Rissen und polstert die Haut um Ihren Busen. Und wo wir gerade bei Wasser sind: Auch Wechselduschen zeigen einen tollen straffenden Anti-Hängebusen-Effekt, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden.

Tragen Sie Sport-BHs
Hängebrüste entstehen durch zu schwaches Brustgewebe. Unterstützen Sie dieses, indem Sie vor allem beim Sport aber auch hin und wieder im Alltag einen gutsitzenden Sport-BH* tragen. Wichtig dabei ist, dass er breite Träger und ein verstellbares Brustband hat. So werden Ihre Brüste optimal stabilisiert.

Bruststraffung als Option gegen Hängebrüste?

Wenn das Gewebe Ihrer Brust bereits schlaffer geworden ist und Sie sehr unter Ihrer hängenden Brust leiden, gibt es noch die Möglichkeit einer Bruststraffung. Doch wie läuft dieser Eingriff ab?

Bei einer Straffungs-OP wird in vielen Fällen überschüssige, erschlaffte Haut weggenommen. Das darunterliegende Gewebe wird im Anschluss angehoben und neu geformt, um den einstigen Hängebrüsten eine bessere Kontur und Festigkeit zu verleihen. Deshalb wird in diesem Zuge oftmals auch von einem Brustlifting gesprochen. Auch können Implantate im Zuge einer Brustvergrößerung dem schlaffen Busen die gewünschte Form verleihen.

Da jedoch jeder operative Eingriff mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist, sollten Sie sich diese Methode gut überlegen und sich eingehend von einem Chirurgen zu einer Bruststraffung beraten lassen.

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