Mid Size statt Plus Size

Endlich! H&M zeigt Bikini-Model mit Normalo-Figur

27. März 2019 - 16:47 Uhr

Erfrischend durchschnittlich

Ein paar Röllchen, kleine Dellen, der ein oder andere Dehnungsstreifen: "Endlich mal eine ganz normale Frau!" Möchte man bei diesem Bikini-Model von H&M rufen. Denn auch, wenn jede Figur "normal" ist: Den Durchschnitts-Körperbau einer Kleidergröße 42 sehen wir bisher noch viel zu selten. Warum eigentlich?

Warum wir mehr Mid-Size-Models brauchen

Extrem dünne und durchtrainierte Models waren lange die Regel. Kleidergröße: 34 bis zur berüchtigten "Size zero" (32). Doch auch jetzt, wo immer mehr Plus-Size-Models auf dem Vormarsch sind, fragen sich viele Frauen in Deutschland: Schön und gut, aber was hat das mit mir zu tun? Denn laut Statistischem Bundesamt ist die häufigste Kleidergröße 42/44 - also irgendwo dazwischen. Und genau die präsentiert Model Jill Kortleve aus den Niederlanden jetzt mit einer sexy Leichtigkeit, von der wir unbedingt mehr sehen wollen - und da sind wir nicht die einzigen!

„Body Diversity“: Vielfalt ist Trumpf

Bereits seit letztem Jahr verzichtet H&M auf die Retusche von vermeintlichen Makeln wie Dehnungsstreifen, Armhaaren oder Narben - bei der Tochtermarke Monki sogar noch früher, wie das Video zeigt. Damit schloss sich der schwedische Modekonzern Marken wie Asos oder Missguided aus Großbritannien an, die bei ihren Models bereits 2017 mit einer regelrechten "Cellulite-Offensive" auf absolute Natürlichkeit setzten.

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Die Darstellung ganz unterschiedlicher Körperformen ist ein weiterer erfreulicher Schritt in diese Richtung – und H&M scheint daran festhalten zu wollen: "Wir arbeiten schon eine Weile mit den unterschiedlichsten Models zusammen, wie zum Beispiel auch in unserer letztjährigen Bademoden-Kampagne. Die Vielfalt der H&M-Kollektionen bedeutet, dass Kunden immer etwas finden können, das ihrem Stil und ihrer Garderobe entspricht, unabhängig ihrer Kleidergröße", so das Unternehmen auf Anfrage von RTL.de.

Na dann: Wir freuen uns auf noch mehr Normalo-Ladys!

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