GZSZ: Thaddäus Meilinger erzählt vom Dreh der Schlägerei zwischen Felix und Chris

31. August 2016 - 13:25 Uhr

Der Zwist zwischen Chris und Felix entlädt sich im "Mauerwerk"

Dass sein Bruder Felix (Thaddäus Meilinger) und seine Mutter Rosa (Joana Schümer) von Hamburg nach Berlin gekommen sind, um ausgerechnet mit Joachim Gerner (Wolfgang Bahro) Geschäfte zu machen, passt Chris (Eric Stehfest) gar nicht in den Kram. Schon seit Jahren geht er seiner Familie aus dem Weg, will mit dem Bänkerclan nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Wütend geht er im "Mauerwerk" auf seinen Bruder los. Doch warum diese Ablehnung? GZSZ-Star Thaddäus Meilinger klärt auf.

Thaddäus: "Du denkst immer daran, dass etwas schief gehen kann."

GZSZ: Thaddäus Meilinger und Eric Stehfest hinter der Kamera.
Hinter der Kamera verstehen sich die Schauspieler Eric Stehfest und Thaddäus Meilinger zum Glück bestens.
© RTL

"Christian hatte ein enges Verhältnis zu dem Großvater und unglücklicherweise hat der Großvater sich umgebracht", beschreibt der GZSZ-Schauspieler die Vergangenheit der Familie. Für den Selbstmord macht Chris vor allem seine Mutter verantwortlich, denn die hatte dafür gesorgt, dass der Großvater aus seiner Wohnung geworfen wurde.

Diese Schuldzuweisung seitens seines Bruders teilt Felix nicht. Stattdessen wirft er Chris beim Wiedersehen im "Mauerwerk" sogar vor, selbst für den Tod des geliebten Opas verantwortlich zu sein. "Aber eigentlich eher, um ihn zu provozieren", weiß GZSZ-Schauspieler Thaddäus Meilinger. Denn auch vor dem Tod des Großvaters herrschte zwischen den ungleichen Brüdern bereits ein unüberbrückbarer Konflikt. "Wenn er dir wirklich wichtig gewesen wäre, dann hättest du es ja wohl verhindert", richtet Felix schmerzende Worte an Chris, die in dem sonst so Gefühlskalten einen Kurzschluss auslösen: Ohne Vorwarnung schlägt er dem Bruder mitten ins Gesicht.

Zum Glück ist das Gesicht von Thaddäus Meilinger beim Dreh unverletzt geblieben. "Das zu drehen ist ganz angenehm, weil man tut sich dabei nicht so sehr weh wie im wahren Leben", schmunzelt der GZSZ-Star. Statt tatsächlich die Fäuste spielen zu lassen, sind die Schläge und schmerzhaften Bodenfälle nur einstudiert. Trotzdem bleibt ein gewisser Nervenkitzel für die Schauspieler bestehen. "Sobald du in eine Szene gehst, denkst du immer daran, dass etwas schief gehen kann. Ich würde sagen, die Vorstellung reicht. Es ist immer gut, wenn alles gut läuft", beschreibt GZSZ-Star Thaddäus. Besonders in solchen Szenen ist ein hohes Maß an Professionalität gefragt. Wie gut, dass die beiden Schauspieler Eric und Thaddäus zumindest hinter der Kamera gut harmonieren. "Mit Eric macht das einfach super viel Spaß, weil wir uns gut absprechen können und dann läuft so eine Szene eben."