Gutachten: Costa-Reederei sieht sich entlastet

13. Februar 2016 - 1:16 Uhr

Die Reederei der havarierten 'Costa Concordia' sieht sich durch ein Sachverständigengutachten zu dem Schiffbruch im Januar als entlastet an. In einer Analyse hätten die Fachleute den Costa-Krisenmanagern bescheinigt, in der Unglücksnacht "praktisch alles getan zu haben, was ihnen möglich war". Das sagte der Anwalt der Genueser Reederei Costa Crociere.

Bei der dort andauernden Beweisaufnahme zu dem Unglück hatten die von der Ermittlungsrichterin eingesetzten Gutachter am Vortag vorgelegt, wie sich die Costa-Kriseneinheit verhalten hat. Diese hatte während der Havarie Kontakt zu der Kommandobrücke.