Gurlitt will Kunstwerke aus jüdischem Besitz zurückgeben

Der Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt plant nach Angaben seines gerichtlich bestellten Betreuers die Rückgabe aller Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Gurlitt wolle alle Kunstwerke, die aus "jüdischem Besitz gestohlen oder geraubt wurden, an die jeweiligen Besitzer oder deren Nachfahren herausgeben", sagte Rechtsanwalt Christoph Edel der 'Süddeutschen Zeitung'.

Als erstes Werk soll demnach das Porträt 'Sitzende Frau' von Henri Matisse übergeben werden. Die Herausgabe solle in Kürze mit den Nachfahren des Pariser Kunstsammlers Paul Rosenberg vereinbart werden.