Günther geht nach Quarantäne joggen

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Foto: Fabian Sommer/dpa
Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Foto: Fabian Sommer/dpa
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15. Januar 2022 - 12:51 Uhr

Kiel (dpa/lno) - Nach mehr als einer Woche Quarantäne hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Samstag das Hotel verlassen. "Meine erste Aktion war ein Acht-Kilometer-Lauf durch die Natur", sagte Günther am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Anschließend stand die Sitzung eines Parteigremiums auf dem Programm. "Und heute Nachmittag geht' s nach Hause zu meinen drei Frauen." Der 48-Jährige hat eine Frau und zwei Töchter.

"Montag geht' s ins Büro. Bis dahin keine Termine, keine Telefonate, nur Familie", sagte Günther. Der Regierungschef hatte sich aufgrund der damals noch geltenden Quarantäneregeln am 6. Januar wegen eines positiven Corona-Tests in seinem Arbeitsumfeld in Isolation begeben.

In den vergangenen Tagen führte er seine Amtsgeschäfte deshalb aus einem Kieler Hotel. "Was in der Quarantäne echt schwierig ist, so diszipliniert ich mir auch einbilde zu sein: Man kann den Tag allein im Hotelzimmer nicht gut strukturieren", sagte Günther am Freitag in einem Telefonat mit dem Onlineportal shz.de.

Erst am Samstag waren in Schleswig-Holstein angesichts der drohenden Gefahr für die kritische Infrastruktur durch die immense Zahl an Corona-Neuinfektionen gelockerte Quarantäneregeln in Kraft getreten.

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Quelle: DPA