Benzin und Diesel werden immer teurer

6 Tricks, mit denen Sie beim Tanken Sprit und Geld sparen

Günstiger tanken? Mit unseren Tipps klappt's.
Günstiger tanken? Mit unseren Tipps klappt's.
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14. Juni 2021 - 9:02 Uhr

An der Zapfsäule und während der Fahrt: Darauf sollten Autofahrer achten

"Das ist ja schon wieder teurer geworden!" Ein Satz, den man an Tankstellen andauernd hört. Denn in den vergangenen Monaten stiegen die Kosten für Benzin und Diesel wieder deutlich – und in Zukunft sollen sie noch teurer werden! Seit Jahresbeginn gilt ein CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Nach bisherigen Planungen soll er bis 2025 auf 55 Euro steigen. Das würde einen Aufschlag von mindestens 15,5 Cent beim Liter Benzin bedeuten und beim Liter Diesel mindestens 17,4 Cent zusätzlich. Die gute Nachricht: Beim Tanken lässt sich trotzdem noch Geld sparen. Wir verraten Ihnen, was an der Zapfsäule und während der Fahrt wirklich einen Unterschied macht.

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#1 Beim Tanken auf die Uhrzeit achten

Wie der ADAC herausgefunden hat, ist die Uhrzeit beim Tanken entscheidend: Eine neue Auswertung des Automobilclubs zeigt, dass kurz nach sieben Uhr morgens das höchste Preisniveau des Tages feststellbar ist - dann sollten Sie die Zapfsäule also besser nicht anfahren. Am niedrigsten liegen die durchschnittlichen Spritpreise zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. Dann sparen Sie mehr als sieben Cent je Liter Super E10 und rund sechseinhalb Cent je Liter Diesel.

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#2 Spezielle Apps nutzen

Mit Vergleichs-Apps können Sie zudem feststellen, welche Tankstelle im Umkreis den günstigsten Preis anbietet. Welche Apps sich besonders gut dafür eignen und warum der Standort einer Tankstelle so entscheidend für die Höhe der Spritpreise ist, das verraten wir im Video.

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#3 Die richtigen Reifen

Es gibt Reifen, die haben weniger Rollwiderstand. Das bedeutet einen geringeren Kraftstoffverbrauch. 5 Prozent Ersparnis sind drin, Sie können sich leicht ausrechnen, was das für Ihren Geldbeutel im Jahr heißt.

Achten Sie außerdem auf den Reifendruck. Ist der Reifendruck nur 0,5 Bar zu niedrig, erhöht das den Spritverbrauch wiederum um 5 Prozent. Also: Reifendruck regelmäßig checken!

#4 Unnötigen Ballast vermeiden

Entfernen Sie ungenutzte Dachaufbauten vom Fahrzeug und misten Sie den Kofferraum aus - alles, was nicht unbedingt mit muss, sollte im Keller oder der Garage bleiben. Denn je mehr Ballast Sie mit sich führen, desto mehr Sprit verbraucht Ihr Auto

#5 Früh hochschalten

Auch eine vorausschauende und niedrigtourige Fahrweise können einen echten Unterschied im Verbrauch machen. Beim Anfahren und Beschleunigen sollte der nächsthöhere Gang bei rund 1.500 bis 2.000 Umdrehungen eingelegt werden. Ist eine automatische Schaltempfehlungsanzeige im Fahrzeug vorhanden, empfiehlt es sich, diese zu befolgen. Bei Automatikgetrieben sorgt der wählbare Eco-Modus für kürzere Schaltintervalle und geringere Drehzahlen.

"Letztlich sind der Gasfuß und die Voraussicht des Fahrers für den Verbrauch entscheidend", sagt Dieter Lauffs, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Wer entspannt im Verkehr mitrollt, hektisches Hin- und Herschalten vermeidet und auf überzogenes Beschleunigen und Bremsen verzichtet, senkt den Verbrauch seines Fahrzeugs und erhöht die Sicherheit für sich und andere.

#6 Klimaanlage sparsam verwenden

Wer im Fahrzeug eine Klimaanlage besitzt, sollte bedenken, dass diese mitunter viel Energie und damit auch Benzin benötigt und sie entsprechend zweckmäßig einsetzen. Ein Dauerbetrieb der Anlage kann den Verbrauch erheblich erhöhen. (dpa/RTL/dhe)

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