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Gruppenvergewaltigung einer 14-Jährigen: Täter ab Januar wieder vor Gericht

Angeklagte und ihre gesetzlichen Vertreter sowie die Anwälte sitzen am 25.08.2016 in Hamburg im Landgericht. Ein halbes Jahr nach der brutalen Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg-Harburg beginnt der Prozess gegen vier junge Männer und ein 15-
Archivbild des Prozessauftakts im August 2016 in Hamburg. © dpa, Daniel Bockwoldt, dbo tmk

Das milde Urteil hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt

Sie hatten ein stark betrunkenes 14-jähriges Mädchen erst sexuell missbraucht und es dann in eisiger Kälte in einem Hinterhof abgelegt. Vor dem Hamburger Landgericht kamen vier von fünf Angeklagten trotzdem mit Bewährungsstrafen davon. Im Januar soll der Fall nun neu aufgerollt werden.

Konkrete Prozesstermine für Januar 2018 stehen fest

Nur einer der Angeklagten, der damals 21-jährige Bosko P., wurde im Herbst 2016 für die Vergewaltigung zu vier Jahren hinter Gittern verurteilt. Ein Urteil, dass in ganz Deutschland für Unverständnis gesorgt hatte und das von den Angehörigen der Täter gefeiert worden war.

Nur einen Tag nach der Urteilsverkündung legte die Staatsanwaltschaft in Hamburg Revision ein, der Fall landete vor dem Bundesgerichtshof. Dieser beschloss im Juli 2017: Der Prozess muss wieder aufgenommen werden, da das Urteil zu milde ausgefallen sei, erklärte Bundesanwalt Hartmut Schneider. Nun sollen konkrete Prozesstermine für Januar 2018 vereinbart worden sein, zitiert die 'Bild'-Zeitung einen Gerichtssprecher.

Zudem solle geklärt werden, ob die Angeklagten während des Missbrauchs jugendpornografisches Material gemacht hätten. Ein damals 15-jähriges Mädchen hatte die Tat im Hamburger Stadtteil Harburg mit dem Smartphone gefilmt.

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