Gruppenvergewaltigung am Urlaubsstrand in Rimini: "Wellengang hat Hilfeschreie verschluckt"

30. August 2017 - 14:45 Uhr

Romantischer Spaziergang endet mit Horror-Szenario

Sie hatten sich auf einen romantischen Strandspaziergang unter Riminis Sternenhimmel gefreut - doch für ein junges polnisches Paar endete der Ausflug im absoluten Horror. Vier Männer überfallen die beiden. Sie schlagen den Mann bewusstlos, dann vergewaltigt einer nach dem anderen die Frau. Zum Schluss rauben sie die beiden 26-jährigen Opfer noch aus. Wie kann so etwas überhaupt an einem unserer Lieblings-Urlaubsstrände passieren? Unser Reporter sucht in Rimini nach Antworten.

RTL-Reporter sucht nach Antworten

"Die Hilfeschreie des polnischen Pärchens konnten die Bewohner der Hotelanlagen in direkter Nachbarschaft vermutlich nicht hören, weil einfach der Wellengang an diesem Tag besonders hoch war", berichtet Andreas Becker, der sich einen Eindruck vor Ort gemacht hat. Wo sonst Touristen die Sonne genießen, sichern Polizisten die Spuren des unfassbaren Verbrechens.   

Pärchen wird im Krankenhaus von Psychologen betreut

Rimini
Polizeichef Maurizio Improta berichtet über die Ermittlungen in Rimini.

Eine brutale Gruppenvergewaltigung am Urlaubsstrand - für viele Rimini-Touristen ein Schock. Das blutüberströmte Paar wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem Passanten es gefunden hatten. "Die junge polnische Touristin ist noch nicht vernehmungsfähig", berichtet Becker. "Beide halten sich im Krankenhaus auf, werden von Psychologen betreut."

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Fall schlägt hohe Wellen

Die italienische Polizei ermittelt unter Hochdruck, auch weil der Fall in Polen hohe Wellen schlägt. Die Beamten gehen von ausländischen Tätern aus. Laut Polizeichef Maurizio Improta müssen die Beamten das Überwachungsmaterial von zehn Kameras auswerten. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und werde noch dauern.                                                            

Die Touristen hoffen, dass die Täter schnellstmöglich gefasst werden. Damit sie wieder an den Strand gehen können, ohne ein mulmiges Gefühl zu haben.