Grote zu Sportevents in Hamburg: Vorzeichen sind nicht gut

Andy Grote (SPD) verfolgt eine Rede. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
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02. Juli 2020 - 17:43 Uhr

Die Wahrscheinlichkeit für sportliche Großveranstaltungen in Hamburg in diesem Jahr wird immer geringer. "Die Vorzeichen sind nicht gut", sagte der Hamburger Sportsenator Andy Grote (SPD) am Donnerstag bei einer Online-Diskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung. Das Problem sei, dass diese Veranstaltungen im öffentlichen Raum stattfinden, und so eine Nachverfolgung möglicher Infektionen mit dem Coronavirus schwierig sei. Die Stadt habe "noch keine Idee vorgestellt bekommen", wie das funktionieren könne, sagte der Senator.

Grote wies darauf hin, dass bundesweit kaum noch Großveranstaltungen stattfinden. Der Triathlon (5. September), der Ironman (6. September), der Marathon (13. September) und das Radrennen Cyclassics (3. Oktober) in der Hansestadt stehen damit mehr denn je auf der Kippe. Eine Absage würde allerdings nicht durch die Stadt, sondern müsse durch die Veranstalter erfolgen, betonte der SPD-Politiker.

Ralph Lehnert, der Vorstandsvorsitzende des Hamburger Sportbundes (HSB), freute sich, dass der Sport an sich in der Hansestadt "auf einem Weg zu mehr Normalität" sei. Vor allem die Digitalisierung würde den Vereinen auch nach der Corona-Zeit erhalten bleiben. Grote lobte die Vereine für die Kreativität der Clubs während der Krise.

Quelle: DPA