Rettungsaktion in New York

Großvater schiebt 180 Kilo schweren Delfin ins Meer - ganz alleine und mit verletztem Arm

11. November 2020 - 15:02 Uhr

Crane: "Sie wusste, dass ich ein Freund bin"

Paul Crane aus Nassau County ist ein echter Held. Der 64-Jährige war gerade mit seinem Bike an der Küste von New York unterwegs, als er einen gestrandeten Delfin entdeckte. Es war früh am Morgen, es waren kaum Menschen am Jones Beach, als er plötzlich das arme Tier sah. Ihm war sofort klar, dass er helfen müsse, sagte er der britischen "Jam Press". Doch bei einem Delfin, der geschätzt zwischen 140 und 180 Kilogramm wiegen müsste, kein leichtes Unterfangen, dachte Paul. Doch er hat es geschafft! Die ganze Rettungsaktion zeigen wir Ihnen im Video.

Paul Crane: Es war ruhig und vertraute mir

Crane ist hatte sich wenige Monate zuvor den Arm gebrochen. Seitdem macht er ihm Probleme. Dass er es dennoch schaffte, das Tier ins Meer zu schieben, ist ihm bis heute ein Rätsel, zumal die ganze Aktion nur 15 Minuten dauerte. Diese wollte er unbedingt aufnehmen, also positionierte er sein Handy auf einem seiner Schuhe und filmte los. Der Großvater befürchtete, dass ihm diese Geschichte niemand glauben würde, wenn er ohne Videobeweis nach Hause kommt. Insbesondere seinen Enkeln wollte er die starke Aktion zeigen. "Ich war so glücklich, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, so Crane.

Er nahm seine Kraft und all seinen Mut zusammen, schob das Tier ins Wasser und bekam sogar etwas Hilfe von den Wellen. Am meisten beeindruckt habe ihn dabei das Tier selbst. Es war ruhig und vertraute mir, so der 64-Jährige: "Sie wusste, dass ich ein Freund bin".