RTL News>News>

Großeinsatz in Berliner Club wegen virtueller Party mit 200 Gästen

Es handelte sich um einen Irrtum

Großeinsatz in Berliner Club wegen fetter Party mit 200 Gästen

In Berlin wollte die Polizei eine große Party auflösen, die es in Wirklichkeit aber nicht gab. (Symbolfoto)
In Berlin wollte die Polizei eine große Party auflösen, die es in Wirklichkeit aber nicht gab. (Symbolfoto)
iStockphoto

Überraschung vor Ort für die Polizei

Ups, dieser Einsatz war wohl völlig umsonst: In Berlin-Friedrichshain ist die Polizei mit einem Großaufgebot angerückt, um eine Party mit 200 Gästen zu beenden. Doch vor Ort gab es dann eine Überraschung: Es war keine reale Party mit versammelten Menschen, sondern nur ein Corona-konformer Livestream.

200 Gäste nur virtuell zugeschaltet

Eine Frau hatte am Samstag gegen 21:30 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem sie den Livestream gesehen hatte. 200 Leute seien bei der Party anwesend gewesen und hätten bei lauter Musik gefeiert – angeblich alle in einem Berliner Club. Als die Polizei eintraf, war zwar laute Musik aus dem Club zu hören, aber keine Menschenmenge zu sehen. So klingelten die Beamten an der Eingangstür. Ein Verantwortlicher ließ die Beamten rein und das Gebäude durchsuchen – nichts.

So stellte sich heraus, dass die Party im Netz keine echte war, sondern nur ein Livestream mit DJs. Die 200 Gäste waren nur virtuell zugeschaltet worden und waren in Wirklichkeit aber in ihren Wohnungen. Es handelte sich offenbar um eine offiziell angekündigte Internetveranstaltung, die eine Nutzerin aber falsch aufgefasst hatte.

Nachdem die Polizisten sich mit einer Entschuldigung verabschiedeten, konnte die virtuelle Technoparty im Netz weitergehen – zur Freude aller Teilnehmer.