Großeinsatz gegen Rocker im Ruhrgebiet: 17 Festnahmen

18. Oktober 2013 - 17:24 Uhr

Mehr als 1.000 Beamte im Einsatz

Um ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und Bandidos zu verhindern, waren im Ruhrgebiet mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz. Denn die Hells Angels versuchen derzeit, in Mülheim auf dem Gebiet der verfeindeten Bandidos Fuß zu fassen.

Mülheim an der Ruhr: Hells Angels und Bandidos
Rund 1.000 Polizisten haben in Mülheim an der Ruhr ein Treffen von Hells Angels und Bandidos verhindert.
© dpa, Caroline Seidel

Die Ermittler hatten Informationen, nach denen "gezielte Machtdemonstrationen bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen" zu erwarten waren. Entsprechend massiv trat die Polizei auch auf: Mehr als 1.000 Beamte waren in der Innenstadt im Einsatz.

17 Angehörige der beiden Gruppierungen und weiterer Unterstützer-Organisationen wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht bei der Polizei verbringen. Damit sollten Platzverweise für ein bestimmtes Gebiet in der Mülheimer Innenstadt durchgesetzt werden. Dort befindet sich ein Lokal, das von Hells Angels besucht wird.