Fehlgeburt durch missglückten Streich

Großbritannien: Werdende Mutter (22) verliert Baby, weil ein Scherz daneben geht

Nach einem schlechten Scherz hat Megan Meredith ihr Baby verloren
Nach einem schlechten Scherz hat Megan Meredith ihr Baby verloren
© Wales News Service

24. September 2020 - 11:03 Uhr

Schwangere 22-Jährige fliegt von der Motorhaube ihres eigenen Autos

Eine Schwangere aus Bargoed (Südwales) hat ihr Kind bei einem Streich verloren. Freunde der 22-Jährigen taten so als wollten sie mit dem Ford Ka der Frau abhauen, während diese kurz ausstieg, um Müll zu entsorgen. Als sie das bemerkte, warf sich Megan Meredith auf die Motorhaube, fiel herunter und wurde angefahren. Sie flehte ihre Freunde an, anzuhalten, doch sie glaubten ihr nicht, dass sie verletzt war und Schmerzen hatte. Was sie zu dem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass sie ein Baby erwartete – das berichtet "Daily Mail".

So happy kannte man die 22-Jährige eigentlich,
So happy kannte man die 22-Jährige eigentlich.
© RTL, Wales News Service

Waliserin erleidet möglicherweise irreparable Verletzungen

Meredith während ihres sechswöchigen Aufenthalts im Krankenhaus
Meredith während ihres sechswöchigen Aufenthalts im Krankenhaus.
© RTL, Wales News Service

Es sollte eigentlich nur ein kleiner Streich werden – doch das Opfer wird wohl ein Leben lang darunter leiden. Die 22-jährige Waliserin Megan Meredith ist auf die Motorhaube ihres Autos gesprungen, als eine Freundin Freundin am Steuer des Autos so tat als wolle sie damit wegfahren. Plötzlich beschleunigte Keeleey Harrison auf 30 km/h und bremste abrupt. Dabei wurde Meredith von der Motorhaube geschleudert. Im Krankenhaus soll herausgekommen sein, dass Megan Meredith schwanger war – doch das Baby habe sie laut Anwalt nach einer fünfstündigen Operation verloren.

Merediths Beine werden möglicherweise nie wieder voll funktionieren, sie wurden an mehreren Stellen gebrochen. In einer persönlichen Erklärung hat das Opfer gesagt: "Dieser Vorfall hat mein Leben ruiniert und ich mache mir Sorgen um die Zukunft, meine Beinfunktion und meine Beschäftigung."

Harrison hat sich vor Gericht schuldig bekannt und gab an, dass sie nur eine Runde um den Block fahren und dann wiederkommen wollte. Sie ist zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, darf zwei Jahre lang nicht Auto fahren und muss 180 Sozialstunden leisen. Die Anwältin von Keeley Harisson sagte, dass Harisson und Meredith inzwischen nicht mehr befreundet seien.