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Seltenes Phänomen

Deshalb schweben Schiffe in Cornwall jetzt durch die Luft

Das Schiff scheint wegen eines seltenen Naturphänomens zu schweben.
Das Schiff scheint wegen eines seltenen Naturphänomens zu schweben.
© David Morris/ APEX

08. März 2021 - 10:21 Uhr

Fata-Morgana-Alarm auf dem Meer

Seltenes Phänomen in Großbritannien. Die Bewohner von Cornwall, Devon und Aberdeenshire staunten nicht schlecht, als sie plötzlich Schiffe ÜBER dem Meer schweben sahen. Grund dafür sind kalte und warme Luftschichten, die zu einer Fata Morgana führen. Menschen aus den Regionen hielten das Schauspiel auf beeindruckenden Fotos fest.

Dieses Bild machte Colin McCallum von der Fata Morgana.
Dieses Bild machte Colin McCallum von der Fata Morgana.
© Colin McCallum/ APEX

In den letzten Tagen seien immer mehr Fotos der schwebenden Schiffe aufgetaucht, das berichtete "Daily Mail". Nachdem der Effekt anfänglich für Verwirrung gesorgt hatte, hatten Forscher schnell eine Lösung: Es handelt sich um eine Fata Morgana. Sie erzeugt ein Trugbild, wenn die Sonne die Atmosphäre über dem Land oder dem Meer erwärmt. Dadurch steigt die Temperatur und erzeugt ein Bild, das nicht der Realität entspricht, wie unsere Grafik zeigt.

Experten erklären die spektakulären Bilder

Die Fata Morgana entsteht durch warme und kalte Luftschichten.
Die Fata Morgana entsteht durch warme und kalte Luftschichten.
© RTL

Über die jüngste Sichtung in Cornwall sagte ein Sprecher des nationalen meteorologischen Diensts von Großbritannien: "Das Phänomen tritt über einer Wasseroberfläche auf und wird durch Überlagerung mehrerer Luftschichten mit unterschiedlichen Brechungen erzeugt." In der Arktis seien Fata Morganas nicht ungewöhnlich, in Großbritannien kämen sie allerdings selten vor.

Auch der BBC-Meteorologe David Braine äußerte sich zu den spektakulären Bildern. "Da kalte Luft dichter als warme Luft ist, lenkt sie das Licht auf die Augen von Personen, die am Boden oder an der Küste stehen und verändert so das Erscheinungsbild eines entfernten Objekts", erklärte er.

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