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Grippewelle: Robert-Koch-Institut rät jetzt zur Vierfach-Grippeimpfung

Robert Koch-Institut rät jetzt zur Vierfach-Grippeimpfung
Robert Koch-Institut rät jetzt zur Vierfach-Grippeimpfung Die nächste Grippewelle droht 00:19

Der Dreifach-Grippeimpfstoff wirkt bei mehr als der Hälfte aller Grippefälle nicht

Die aktuelle Grippe-Impfung, die momentan vom Arzt verabreicht wird, reicht laut Robert-Koch-Institut nicht mehr aus, um Schutz gegen die hartnäckigen Viren zu bieten.

Stärkere Grippewelle als 2017 erwartet

Das Robert-Koch-Institut rechnet mit einer stärkeren Grippewelle als im vergangenen Jahr. Ein Grund dafür sei, dass die Impfung mit dem bisher üblichen Dreifachimpfstoff gegen Grippe nach Einschätzung von Experten nur bedingt wirkt. Eine Sprecherin des Robert-Koch-Instituts sagte der 'Neuen Osnabrücker Zeitung': "Mehr als die Hälfte der bisher nachgewiesenen Influenza-Fälle wurde durch Influenza-B-Viren der Yamagata-Linie verursacht, die nicht in dem Dreierimpfstoff enthalten sind." Der Vierfachimpfstoff dagegen kann gegen den Influenza B-Virus schützen.

Robert-Koch-Institut empfiehlt vor allem Schwerkranken und Schwangeren den Vierfachimpfstoff

Vor allem Hochrisikopatienten und Schwangeren wird empfohlen, sich mit dem Vierfachimpfstoff impfen zu lassen - auch jetzt noch. Wenn der Arzt die Verschreibung des teureren Vierfachimpfstoffes der Krankenkasse begründet, werden die Kosten in der Regel auch vom Versicherer übernommen.

Wogegen Sie sich am besten impfen lassen, können Sie hier nachlesen. Außerdem haben wir hier für Sie noch einmal zusammengefasst, für wen und wann eine Impfung gegen Influenza sinnvoll ist.

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