Grippewelle hat begonnen: Fallzahlen steigen allmählich

Eine Frau liegt im Bett und putzt sich die Nase. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Illustration/Archiv
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23. Januar 2020 - 14:50 Uhr

Die Grippefälle steigen in Nordrhein-Westfalen allmählich an. Laut dem wöchentlichen Influenza-Saisonbericht des Landeszentrums Gesundheit wurden in der dritten Kalenderwoche 583 Fälle gemeldet nach 514 in der zweiten und 274 Fälle in der ersten Kalenderwoche 2020. "Die Zahlen gehen immer weiter ein Stück nach oben", sagte eine Sprecherin. Bislang sei es keine besonders heftige Saison. Wie diese sich weiterentwickele, könne derzeit noch nicht prognostiziert werden. Seit dem Beginn der Grippesaison in der 40. Kalenderwoche 2019 wurden in NRW insgesamt knapp 2000 Fälle gemeldet.

Durch regelmäßiges Händewaschen oder -desinfizieren lasse sich das Ansteckungsrisiko reduzieren, erklärte die Krankenkasse Barmer. Zwar empfehle die Ständige Impfkommission (STIKO) für die Grippeimpfung die Zeit zwischen Oktober und November. "Für eine Immunisierung ist es aktuell nicht zu spät. Auch eine späte Impfung ist immer noch der wirksamste Schutz gegen die Influenza", sagte Landesgeschäftsführer Heiner Beckmann in einer Mitteilung. Nach Auswertung der vom Robert Koch-Institut erfassten Daten habe Köln mit 87 Fällen seit Dezember 2019 die bisher meisten Betroffenen in NRW, berichtete die Barmer.

Quelle: DPA