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Gretas Twitter-Beef: So cool lässt sie Trumps Beleidigungen abprallen – und den US-Präsidenten alt aussehen

Diss-Alarm!

Gretas Twitter-Beef: So cool lässt sie Beleidigungen an sich abprallen – und alte Männer alt aussehen

 MADRID, SPAIN - DECEMBER 06: Swedish environment activist Greta Thunberg attends the press conference in Madrid because the COP25 Climate Conference on December 06, 2019 in Madrid, Spain. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxPOLxDENxNORxSWExONLY 2019120628
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David Jar via www.imago-images.de

Trump disst Greta: Zickendrama auf der großen Weltbühne

Der Planet ist ganz offensichtlich nicht das Einzige, was sich aktuell rasant aufheizt: Auf Twitter zickt Donald Trump mal wieder gegen Greta Thunberg. Diesmal ist der US-Präsident eingeschnappt, weil Greta – und nicht er selbst – vom Time Magazine zur "Person des Jahres" ernannt wurde . Unverschämtheit! Diese Schmach konnte der mächtigste Mann der Welt in seiner unvergleichlichen Bescheidenheit einfach nicht auf sich sitzen lassen – und macht seinem Frust Luft: "Sowas von lächerlich", ätzt Trump auf Twitter. Wo sonst. "Greta muss sich mal um ihr Wut-Problem kümmern und mit einem Freund einen schönen alten Film schauen gehen! Chill mal, Greta, chill!"

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Gestatten: Greta Thunberg, "Person des Jahres" und professioneller Twitter-Troll

Tja, sieht aber ganz so aus, als wäre es nicht Greta, die hier ein Wut-Problem hat. Die 16-Jährige ist nämlich richtig cool geblieben – und hat Trump ganz lässig mit seinen eigenen Worten gedisst. Die Waffe ihrer Wahl: ihre Twitter-Profilbeschreibung. Dort steht inzwischen: "Teenager, der an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung arbeitet. Ist gerade dabei, zu chillen und mit einem Freund einen schönen alten Film zu schauen." Autsch, der saß. Gestatten: Greta Thunberg, Person des Jahres und professioneller Twitter-Troll.

Erfahrung im Online-Schlammschlacht-Gewerbe hat sie ja schon. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Greta Beleidigungen mit trockenem Sarkasmus auskontert. Vor wenigen Tagen erst hatte der brasilianische Präsident sie als "Göre" beschimpft, die zu viel Aufmerksamkeit geschenkt bekomme. Gretas Reaktion: Ein einziges Wort in ihrer Twitter-Bio zu schreiben – "pirallha", Portugiesisch für "Göre".

"Teenager, der an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung arbeitet" – cooler hätte Greta Thunberg den Trump-Diss kaum kontern können.
"Teenager, der an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung arbeitet" – cooler hätte Greta Thunberg den Trump-Diss kaum kontern können.
Greta Thunberg, Twitter

Und auch Trump hat schon mal sein Fett wegebekommen: Als Greta bei ihrer emotionalen Wut-Rede vor den Vereinten Nationen mit den Tränen kämpfte, nannte er sie mit genüsslichem Sarkasmus ein "ausgesprochen fröhliches, junges Mädchen, das sich auf eine glückliche und wundervolle Zukunft freut". Ja, auch das stand kurz darauf in Gretas Twitter-Bio. Alte Männer ziemlich alt aussehen zu lassen, scheint ihr neues Hobby zu sein.

US-Präsident zofft sich mit Teenagern

Aber mal ehrlich: Allein, dass es überhaupt so weit gekommen ist, spricht Bände. Versetzen Sie sich gedanklich fünf Jahre zurück. Hätten Sie es damals für möglich gehalten, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ernsthaft Twitter-Beef mit einem Teenager-Mädchen anzettelt – und den Diss-Krieg auch noch verliert?

Besonders peinlich: Ausgerechnet die First Lady der USA, Melania Trump, wirbt seit Monaten für ihre Kampagne gegen Cybermobbing. "Be best" heißt die Aktion, frei übersetzt: "Zeige dich von deiner besten Seite". Ihr eigener Ehemann geht als strahlendes Beispiel voran und mobbt Minderjährige im Internet.

Und es wird wahrscheinlich nicht das letzte Scharmützel im Twitter-Krieg zwischen Präsident und Klima-Aktivistin gewesen sein. Der aktuelle Zwischenstand: Trump – 0, Greta – 2.

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