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Greta Thunberg im Regionalexpress getroffen: So erlebte der Flensburger Juso-Vorsitzende die Klimaaktivististin

„Bodenständig, freundlich und erschöpft“

Juso-Vorsitzender aus Flensburg traf Greta Thunberg zufällig im Regionalexpress

Greta Thunberg reist nach Hause
Greta Thunberg reiste nach dem Klimagipfel zurück nach Schweden.
awi/MAR, REUTERS, GUGLIELMO MANGIAPANE

Greta Thunberg und ihr Team im RE7 von Hamburg nach Flensburg

Nach ihrem Besuch beim Klimagipfel in Madrid ist Greta Thunberg auf dem Weg zurück in ihre schwedische Heimat. Weil die 16-jährige Klimaaktivistin der Umwelt zur Liebe aufs Fliegen verzichtet, reist sie mit der Bahn nach Hause. Kianusch Stender, Vorsitzender der Jusos in Flensburg hat Greta und ihr Team im Regionalexpress von Hamburg nach Flensburg zufällig getroffen. Im RTL-Interview erzählt er, wie er die Klimaaktivistin erlebt hat.

Greta Thunberg hat eine lange Reise hinter sich

Greta habe bodenständig und freundlich auf ihn gewirkt, erzählt Stender. Die 16-Jährige sei sichtlich erschöpft von der langen Reise gewesen. Er habe ganz kurz mit der 16-Jährigen gesprochen und sich für ihren Einsatz bedankt. Dann hätten sie sich gegenseitig eine gute Heimreise gewünscht. „Gestriges Highlight: 2 min mit Greta und ihrem Team im Zug nach Flensburg unterhalten“, twitterte er nach der Begegnung.

Greta Thunberg fährt in überfüllten Zügen der Deutschen Bahn Streit um Twitter-Foto
01:32 min
Streit um Twitter-Foto
Greta Thunberg fährt in überfüllten Zügen der Deutschen Bahn

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Hinter Greta liegt eine ziemliche Strecke. Als die Klimakonferenz wegen der Unruhen in Chile überraschend nach Madrid verlegt wurde, musste Greta spontan mit dem Segelboot von Amerika zurück nach Europa kommen. Als sie schließlich im Hafen von Lissabon anlegte, hatte der Gipfel in der spanischen Hauptstadt bereits begonnen.

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Von Flensburg aus reiste Greta Thunberg weiter in Richtung Schweden

Gretas Fahrt quer durch Deutschland
Greta reiste von Basel aus quer durch Deutschland. Erst ab Göttingen habe sie einen Sitzplatz gehabt. Laut der deutschen Bahn soll die 16-Jährige schon ab Kassel in der ersten Klasse gesessen haben.
RTL

Nach Abschluss der Konferenz machte sich Greta nun mit dem Zug auf den Weg nach Hause. Ihr Weg führte sie dabei einmal quer durch Deutschland. Mit einem Foto aus einem Zug der Deutschen Bahn, sorgte Greta für Wirbel. „Reise in überfüllten Zügen durch Deutschland“, schrieb sie auf Twitter dazu. Die Deutsche Bahn reagierte empfindlich und erklärte, Greta habe einen Sitzplatz in der ersten Klasse gehabt und sei dort freundlich und kompetent betreut worden. Gretas Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Sie habe erst ab Göttingen gesessen. Die Strecke von Basel bis dorthin habe sie auf dem Boden verbracht.

Laut Kianusch Stender war Greta auch im RE7 von Hamburg nach in der ersten Klasse. Er ist aber überzeugt davon, dass die 16-Jährige keine Sonderbehandlung von der Bahn bekommen habe. Er glaubt auch nicht, dass Greta das Foto von sich, wie sie im ICE auf dem Fußboden sitzt, gepostet hat, um sich selbst zu inszenieren. Seiner Meinung nach wollte sie sich einfach nur in die Weihnachtszeit verabschieden. In Flensburg stieg Greta aus dem Regionalexpress aus, um von dort aus weiter in Richtung Schweden zu reisen.

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