Grenzer in der ehemaligen DDR: Für ein Bier auch mal in den Westen

21. Januar 2016 - 15:28 Uhr

Grenzer sollten Flüchtende erschießen

Vor 25 Jahren lud Michail Gorbatschow Erich Honeckers Nachfolger Egon Krenz in die Sowjet-Union ein. Die DDR-Grenze zu West-Deutschland zu dem Zeitpunkt: intakt. 1.400 Kilometer war sie lang, hatte Selbstschussanlagen und Minenfelder. DDR-Grenzer sollten Flüchtende erschießen.

Grenzer in der ehemaligen DDR: Für ein Bier auch mal in den Westen
Gerd Voigt und Joachim Gaum arbeiteten in den sechziger Jahren am sogenannten "Todesstreifen".

RTL hat zwei ehemalige Grenzer in Thüringen getroffen. Gerd Voigt und Joachim Gaum arbeiteten in den sechziger Jahren am sogenannten "Todesstreifen" - die letzten Meter zu Westdeutschland, vermintes Gebiet - mit dem Auftrag, im Zweifelsfall ihre Landsleute zu töten. Sie erzählen, dass auch sie mal kurz "rüber gemacht" haben, um zum Beispiel mit Wessis ein Bierchen zu trinken.

Wie sie das bezahlen mussten und was junge Leute über die Zeit denken: