Grafschaft Bentheim: Gut 160 Tiere wegen Seuche geschlachtet

Rinder stehen im Stall. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild
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06. Februar 2020 - 19:10 Uhr

Die Rinderseuche BHV1 ist in der Grafschaft Bentheim aufgetreten. Betroffen seien zwei Bestände, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Die entsprechenden Maßnahmen seien eingeleitet worden. Dazu gehörten die Ermittlung der Kontaktbetriebe, die Sperrung der Betriebe und die Tötung der Tiere. Von den insgesamt etwa 370 Rindern in den beiden Betrieben seien bereits rund 160 geschlachtet worden.

Die Krankheit betreffe nur Rinder und werde in Deutschland erst seit einigen Jahren als Tierseuchenfall mit Schlachtung oder gegebenenfalls mit der Tötung der Rinder behandelt, hieß es weiter. Für den Menschen sind die Viren nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums ungefährlich, weil sie nicht auf ihn übertragbar sind. BHV1 steht für Bovines Herpesvirus Typ 1.

Quelle: DPA