Zusätzlich zur Warnapp nutzen?

Google Maps zeigt an, wo die Corona-Gefahr besonders groß ist

25. September 2020 - 23:11 Uhr

Corona-Hotspots gezielt meiden

Google Maps ist praktisch, wenn wir uns beim Spazierengehen verlaufen haben, ein bestimmtes Restaurant suchen oder die kürzeste Auto-Route mit möglichst wenig Verkehrsaufkommen brauchen. Mit einem neuen Update soll die Straßenkarten-App demnächst auch an anzeigen können, wo die Corona-Gefahr besonders hoch ist. So können wir gezielt Orte meiden, in denen die Infektionen steigen.Wie die Option aussieht, zeigen wir Ihnen im Video.

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Inzidenz im Maps-Bereich wird angezeigt

Noch ist das Tool bei uns nicht verfügbar, Google will es aber noch in dieser Woche weltweit freischalten. Dann können alle Nutzer von Android- oder Apple-Smartphones auf das Corona-Layer zugreifen. Dieses zeigt uns dann an, wie belebt ein bestimmter Ort ist, wo es Corona-Teststationen gibt und auch, wie sich das regionale Infektionsgeschehen entwickelt.

Ähnlich wie unsere interaktive Karte anzeigt, welche Landkreise in der 7-Tage-Inzidenz an den Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner kommen, kann man sich dann direkt in Google Maps angucken, wo es lokale Ausbrüche gibt. 

So funktioniert's:

Öffnen Sie Google Maps und wählen Sie oben rechts die Ebenenschaltfläche. Dort wird es demnächst die Auswahlmöglichkeit "COVID-19-Informationen" geben. Mit verschiedenen Farben wird dann auf dem Bereich, den Sie gerade betrachten, die 7-Tage-Inzidenz angezeigt sowie ein kleines Label, ob der Trend nach oben oder unten geht. Die Daten basieren Google zufolge auf mehreren aussagekräftigen Quellen, wie der WHO, der Johns-Hopkins-University, den staatlichen Gesundheitsministerien sowie staatlichen und lokalen Gesundheitsbehörden und Krankenhäusern.

Video-Playlist: Alles, was Sie über das Coronavirus wissen müssen