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Götze verärgert Bayern-Sponsor

Götze verärgert Bayern-Sponsor

Mario Götze
Mario Götzes unglücklicher Auftritt bei seiner Präsentation
dpa, Alexander Hassenstein

Der erste Auftritt von Mario Götze als Spieler des FC Bayern hat hohe Wellen geschlagen, allerdings nicht so, wie es sich der Jungstar gewünscht hat.

Grund dafür war ein schlichtes weißes T-Shirt, das der ehemalige Dortmunder bei seiner Vorstellung in München trug. Auf diesem prangte deutlich sichtbar der Schriftzug des Ausrüsters Nike, mit dem der Nationalspieler einen privaten Vertrag hat. Dass auch der zweite Neuzugang Jan Kirchhoff mit einem Shirt des US-Konzerns auftauchte, setzte der Sache die Krone auf.

Bayerns Ausrüster und Anteilseigner Adidas war entsprechend sauer. "Die Bilder von der Pressekonferenz haben uns negativ überrascht. Vertraglich ist das natürlich nicht zulässig, da es sich um einen offiziellen Termin handelt. Wir haben das bereits mit dem FC Bayern besprochen“, hieß es in einem Presse-Statement. Götze darf zwar in Nike-Fußballschuhen spielen, bei offiziellen Bayern-Terminen aber keine Kleidungsstücke des Adidas-Konkurrenten tragen.

Die Münchner krochen dann auch brav zu Kreuze. "Wir haben direkt nach der Pressekonferenz bei Adidas angerufen und uns entschuldigt. Das ist eine unglückliche Geschichte und wird nicht mehr vorkommen“, gestand Mediendirektor Markus Hörwick. Man sei von Nike regelrecht überfahren worden. "Die gehen da sehr aggressiv vor."

Es ist nicht das erste Mal, dass ein bei Nike unter Vertrag stehender Spieler seinen neuen Arbeitgeber kompromittiert. Bei seiner Präsentation bei Real Madrid trug Cristiano Ronaldo ebenfalls ein sehr auffälliges T-Shirt von Nike. Die 'Königlichen' werden jedoch von Adidas gesponsert.