Da spukt's doch!

„Glee“-Fluch? Drogen, Selbstmorde, Mobbing – die Skandale um Lea Michele & Co.

10. Juli 2020 - 14:19 Uhr

Liegt ein Fluch auf dem „Glee"-Cast?

Liegt auf der US-amerikanischen Erfolgsserie "Glee" ein Fluch? Den Eindruck bekommt man zumindest immer mehr, wenn man sich einmal vor Augen führt, welche Hiobsbotschaften uns bereits vom "Glee"-Cast erreicht haben. Die neuesten Schlagzeilen: Naya Rivera (33), die von 2009 bis 2015 die Rolle der Santana Lopez spielte, ist nach einem Bootsausflug mit ihrem vierjährigen Sohn spurlos verschwunden. Doch das ist nicht das erste Mal, dass der Erfolg der Show von Skandalen und Schicksalsschlägen überschattet wird.

Der „Glee-Fluch": Innerhalb von einem Jahr starben vier „Glee"-Beteiligte

Familie, Freunde und Fans machen sich große Sorgen um Naya Rivera! Die 33-Jährige wird seit dem 8. Juli vermisst, nachdem sie kurz im kalifornischen Lake Piru schwimmen gehen wollte. Laut Angaben ihres Sohnes, der unverletzt und alleine auf dem Boot gefunden wurde, sei seine Mutter nie wieder aufgetaucht. Die Behörden gehen von einem tragischen Unglück aus und die Chancen, die Schauspielerin noch lebend zu finden, seien gleich Null, heißt es. Wenn sich die schlimmste Befürchtung bewahrheiten sollte, wäre das bereits der dritte Todesfall eines Mitglieds des "Glee"-Ensembles.

Besonders tragisch: Sie sind alle in gewisser Weise miteinander verbunden. Denn Naya war drei Jahre lang mit ihrem "Glee"-Kollegen Mark Salling liiert. Der Schauspieler starb im Januar 2018 im Alter von 35 Jahren. Er hatte sich erhängt. Der Grund offenbar: Ihm drohten sieben Jahre Haft wegen des Besitzes von Kinderpornografie. Mark hatte sich vor Gericht schuldig bekannt. 

Die wohl schlimmste Nachricht, die "Glee"-Fans bisher verkraften mussten, war die vom 13. Juli 2013. An diesem Tag wurde der damals 31-jährige Zuschauerliebling Cory Monteith, der den Quarterback Finn Hudson spielte, tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver aufgefunden. Todesursache: Eine Überdosis Heroin und Alkohol.

Cory Monteith starb 2013 an einer Überdosis Heroin.
Cory Monteith starb 2013 an einer Überdosis Heroin.
© dpa, Mike Nelson

Drohungen, Gewalt und Kinderpornographie: Diese Schlagzeilen machte der „Glee"-Cast

Nur zwei Monate nach dem Tod von Cory Monteith verstarb der stellvertretende Regisseur der Show, Jim Fuller, im September 2013 mit 41 Jahren an einem Herzversagen.

Weitere fünf Monate später wurde Nancy Motes, Produktionsassistentin von "Glee" und Halbschwester von Julia Roberts, ebenfalls tot in einem Hotelzimmer aufgefunden. Sie hatte sich durch eine Überdosis das Leben genommen.

Am 10. Juli 2014 ereilte die Nachricht über den Tod von Becca Tobins Freund, Matt Bendik, den "Glee"-Cast. Auch er wurde tot in einem Hotelzimmer in Philadelphia aufgefunden. Die Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Tobin spielte Cheerleaderin Kitty Wilde in der Kultserie.

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Wer glaubt da nicht an einen „Glee"-Fluch?

Dianna Agron alias Quinn Fabray machte Schlagzeilen, da sie im Jahr 2011 wegen ihres Ex-Freundes Alex Pettyfer, unter einem Decknamen untergetaucht war, weil dieser sie bei einem Telefonat bedroht haben soll. 

Zuletzt sorgte der Star der Kultserie, Lea Michele (33), für negative Schlagzeilen. Sie soll ihre Schauspielkollegin Samantha Marie Ware (28) am Set gemobbt und ihr das Leben zur Hölle gemacht haben. 

Und jetzt Hand auf's Herz – Wer glaubt da nicht an einen "Glee"-Fluch?