Schreck-Moment in Menlo Park

Giftgas-Alarm bei Facebook: Firmenzentrale teilweise geräumt

2. Juli 2019 - 18:35 Uhr

Paket mit tödlichem Giftgas?

Facebook hat die Poststelle seiner Firmenzentrale im kalifornischen Menlo Park räumen lassen. Befürchtet wurde, dass eine Sendung an den Internetkonzern das tödliche Giftgas Sarin enthalten könnte. Das berichten US-Medien unter Berufung auf Feuerwehrkräfte.

Gebäude wurden wieder freigegeben

Detektoren des Unternehmens hätten bei der Routineuntersuchung auf das Nervengift hingewiesen. Inzwischen haben die Behörden wieder Entwarnung gegeben. Das teilte ein Facebook-Sprecher mit. Die Behörden hätten bestätigt, dass Tests nach gefährlichen Substanzen negativ ausgefallen seien. Die Gebäude seien wieder freigegeben worden.

Mit dem geruch- und farblosen Kampfstoff wurden schon Anschläge auf Menschen verübt, etwa 1995 in der U-Bahn von Tokio. Laut UN-Berichten wurde er auch im Syrienkrieg eingesetzt. Bei Facebook sei niemand der Chemikalie ausgesetzt gewesen oder verletzt worden, sagte der örtliche Feuerwehrchef Harold Schapelhouman der "LA Times".

Zunächst hieß es, zwei Mitarbeiter seien möglicherweise in Kontakt mit der Substanz gekommen. Sie zeigten jedoch keine Symptome eines Kontaktes wie etwa Sehstörungen, Krämpfe oder Atemnot.