Giftattacken auf Weihnachtsmärkten: Lockvögel und Belohnung ausgesetzt

12. Februar 2016 - 23:20 Uhr

Nach Giftattacken auf Berliner Weihnachtsmärkten ergreift ein Betreiber selbst die Initiative. "Ich biete eine Belohnung von 1.000 Euro für den entscheidenden Hinweis oder die Ergreifung des Täters", sagte der Chef eines Weihnachtsmarktes, Charles Blume. Er bestätigte damit einen Bericht der 'Bild'-Zeitung. Er habe auf seinem Markt außerdem die Zahl der Sicherheitskräfte verdoppelt, zwei zusätzliche Sanitäter und zwei Lockvögel eingestellt.

Sie sollen den Unbekannten aufspüren, der seit Mittwoch vergangener Woche auf drei Weihnachtsmärkten Besuchern unter einem Vorwand vergiftete Getränke angeboten hatte. Sieben Frauen und drei Männer wurde nach dem Genuss von Schnaps oder anderen Getränken übel, einige von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Berliner Polizei prüfte am Dienstag einen weiteren Verdachtsfall.