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Gifhorn: 19-Jähriger klettert auf Bahnmast und stirbt vor den Augen seiner Freundin an Stromschlag

ARCHIV - 14.03.2018: Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Ein ICE fährt in Leverkusen über die Bahnstrecke Köln - Düsseldorf. Bahnpendler zwischen Köln und Düsseldorf wurden in den letzten sechs Wochen auf die Probe gestellt. Zwischen den beiden Städten
Der Junge kam den Kabeln an der Bahnstrecke zu nah und wurde von einem Stromschlag getroffen. (Symbolbild) © dpa, Oliver Berg, obe

Seine Freundin musste zusehen

Vor den Augen seiner Freundin ist ein 19-Jähriger nach einem Stromschlag an einer Bahnlinie bei Gifhorn (Niedersachsen) gestorben. Der Jugendliche kletterte auf den Masten einer Oberleitung an der Bahnlinie zwischen Hannover und Wolfsburg, wie die Polizei mitteilte.

Er kam den Kabeln zu nah und wurde von einem Stromschlag getroffen. Daraufhin fiel er von dem Mast in die Tiefe. Seine erst 17 Jahre alte Freundin rief sofort die Rettungskräfte. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des 19-Jährigen feststellen.

65 Mal mehr Spannung als in der Steckdose

Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, sich in Gleisbetten und auf Bahnmasten aufzuhalten. Die Gefahren, die von Bahn-Oberleitungen ausgingen, seien oft nicht sichtbar. Die Leitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt - 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause.  Schon das Klettern auf Bahn-Wagons reiche aus für einen gefährlichen Stromüberschlag. Die Bahn-Oberleitung müsse hierfür nicht einmal berührt werden. 

Grundsätzlich gilt deshalb: Immer einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu Oberleitungen lassen. Am besten aber gar nicht erst in der Nähe von Bahnstrecken und deren Leitungssystem aufhalten!

Quelle: DPA, RTL.de

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