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Giffey feiert ihr erstes Hoffest als Rathaus-Chefin

Feierlichkeit

Giffey feiert ihr erstes Hoffest als Rathaus-Chefin

Berliner Hoffest mit Regierender Bürgermeisterin Giffey
Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin, spricht auf dem Berliner Hoffest vor dem jungen Ensemble des Friedrichsstadt-Palast Berlin auf der Bühne.
Fabian Sommer/dpa

Mit Tausenden Gästen hat Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag ihr erstes sogenanntes Hoffest als Stadtoberhaupt gefeiert. In den Höfen des Roten Rathauses und auf dem Vorplatz wurden dazu am Abend bis zu 3800 eingeladene Besucher aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie, Kultur, Medien und Sport erwartet. Für sie gab es Speisen und Getränke sowie ein Bühnenprogramm und Musik. Zudem präsentierten sich Unternehmen, Verbände und Initiativen in unterschiedlicher Form. Das Motto des Abends lautete Zukunftshauptstadt.

Giffey erklärte anlässlich des Festes, das Motto sei Leitmotiv des neuen rot-grün-roten Senats, denn Berlin solle auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte bleiben. Die Stadt genieße weltweit großes Ansehen. Ihre Start-up-Szene boome, sie sei attraktiv für Talente und kreative Köpfe sowie ein angesehener Wissenschafts- und Technologiestandort.

Berlin ist und bleibt vor allem aber die Stadt der Freiheit und die Stadt des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Solidarität, so Giffey. Das sei in der Pandemie ebenso erlebbar gewesen wie bei der Aufnahme von Geflüchteten seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Giffey dankte den Gästen des Hoffestes. Alle verbinde leidenschaftlicher Einsatz für die Stadt.

Die alljährlichen Hoffeste - am Dienstag stieg die 20. Auflage - zählen zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in Berlin, gelten als Kennenlern- und Austauschbörse. 2020 und 2021 fielen sie wegen Corona aus. Organisiert wird die Veranstaltung von der landeseigenen Marketinggesellschaft Berlin-Partner im Auftrag der Senatskanzlei. Die Kosten werden weitestgehend von Sponsoren bestritten. Außerdem sind aus dem Haushalt der Senatskanzlei nach deren Angaben 40.000 Euro für das Event vorgesehen.