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Gewitter toben über Deutschland: Streckensperrungen bei der Bahn

Unwetter fegen über Deutschland hinweg
Unwetter fegen über Deutschland hinweg Ein Überblick über die Gewitter und Schäden 01:32

Gewittertief "Oriana" fegt über Deutschland hinweg

Das Gewittertief "Oriana" ist über Deutschland hinweggefegt. Die Feuerwehr war in vielen Gebieten im Dauereinsatz und mehrere Menschen wurden von umstürzenden Bämuen verletzt. Pendler müssen vor allem in Norddeutschland immer noch mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Studenkilometern

Besonders heftig war der Sturm im Raum Hannover und an der Nordsee. An der Küste wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern gemessen. Auf den Straßen ist in Niedersachsen und Bremen mit Behinderungen zu rechnen. Unzählige Bäume seien umgefallen, teilte die Feuerwehr mit. In Bremen kippte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Eine Person wurde dabei durch herumfliegende Glassplitter leicht verletzt. Ein weiterer Baum stürzte auf eine Oberleitung der Bahn und eine Stromleitung riss durch die starken Winde ab. Außerdem stürzte in der Innenstadt ein Baugerüst um. Insgesamt waren in Bremen rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz.

Alleine im Raum Uetze in der Region Hannover musste die Feuerwehr 50 Mal ausrücken. Bei einem Einsatz krachte ein großer Baum auf ein Wohnhaus und musste mit einem Kran vom Dach geholt werden. Im Kreis Osnabrück stürzten Bäume auf parkende Autos. Einen Überblick über die Unwetterschäden im Land geben wir Ihnen im Video oben.

So zogen die Unwetter über Deutschland
So zogen die Unwetter über Deutschland Regenradar im Zeitraffer 00:40

Einschränkungen für Pendler: Streckensperrungen, Zugausfälle, Verspätungen

Im Bahnverkehr sorgt das Wetter für Verspätungen und Zugausfälle. Auf vielen Fernverkehrsverbindungen müssten Passagiere mit Verspätungen in Folge der Störungen rechnen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die ICE-Strecke Hannover-Hamburg-Kiel ist am Morgen noch gesperrt. Die Strecken Bremen-Hamburg und Osnabrück-Löhne sind teilweise wieder befahrbar, es kann jedoch zu Verspätungen kommen. 

Auf den übrigen Fernverkehrsstrecken im Norden der Republik würden die Züge teilweise umgeleitet. Auch im Regionalverkehr sollten sich Fahrgäste auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Für gestrandete Zugreisende stellte die Deutsche Bahn in der Nacht an mehreren Bahnhöfen wie Dortmund, Hamm/Westfalen, Hannover, Braunschweig und Berlin Aufenthaltszüge bereit. Außerhalb der betroffenen Region im Norden seien allerdings keine Einschränkungen mehr zu erwarten, sagte der Sprecher. 

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