24. April 2019 - 19:04 Uhr

Es kracht und blitzt - Abkühlung erwartet

In einigen Teilen Deutschlands ist erstmal Schluss mit lustig. Im Laufe des Mittwochnachmittags kamen von Südwesten her die ersten Gewitter ins Land. Über Frankreich fanden sie ihren Weg zuerst ins Saarland und ins nördliche Baden-Württemberg und breiteten sich danach komplett über Rheinland-Pfalz aus. Sturmböen und Hagel waren im Gepäck und auch ergiebige Niederschläge. Besonders betroffen waren Teile der Eifel.

Unwetter über Frankreich unwetter
So sah es am Dienstagabend über Bordeaux in Frankreich aus. Quelle: stormchaserukeu

Über das Saarland Richtung Norden

Am Abend erreichten die ersten Schauer und Gewitter Nordrhein-Westfalen. Heftige Schauer ergossen sich über Bonn und Köln. Und die Front zog weiter Richtung Norden. Es muss weiterhin - auch im südlichen Niedersachsen - mit Sturmböen und heftigen Niederschlägen gerechnet werden.

Lokal ist auch kleinkörniger Hagel möglich, zudem besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit für Starkregen. Die Gewittertätigkeit wird in der Nacht zum Donnerstag allmählich abklingen.

Am Donnerstag am ehesten im Südwesten Gewitter

Doch am Donnerstag geht es mit den Gewittern weiter. Am ehesten wird der Südwesten Deutschlands betroffen sein, Blitz und Donner können mit Starkregen und Böen daherkommen. Außerdem bringen sie einen Temperatursturz mit sich. Und wie geht es dann weiter?

Freitag: Kalt im Süden und Südwesten, im Osten können Gewitter die Wärme beenden

Samstag: Bundesweit nur noch 12 bis 18 Grad - Schauer möglich

Sonntag: Nochmal ein bisschen kälter, weiterhin Schauer möglich

Wo und wann der Temperatursturz genau kommt und wie das Wochenende im Detail wird, können Sie in unserem 7-Tage-Trend nachlesen.